Peter Handke
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DER SPIEGEL 49/1994
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ließ sich von seinen frühen sprachkritischen Bühnenwerken ("Publikumsbeschimpfung«, »Kaspar") nicht daran hindern, der Sprache seinen Schmerz über den Selbstmord der Mutter anzuvertrauen ("Wunschloses Unglück«, 1972). Fortan galt ihm der »Erzähler« als Held der Geschichte. Doch selbst als Landschaftsmaler erzählt Handke, 51, stets zugleich vom »Nachmittag eines Schriftstellers« (1987) - auch in seinem jüngsten Prosawerk »Mein Jahr in der Niemandsbucht« (SPIEGEL 45/1994). Hartnäckig schreibt der in Kärnten geborene und seit fünf Jahren in Chaville bei Paris lebende Autor über die »Abenteuer des Schreibens«.