»Pieces of April« - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 81 / 113

Kino in Kürze »Pieces of April«

• aus DER SPIEGEL 8/2004
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

. Manchmal gibt es nur einen einzigen Grund, sich einen Film anzuschauen - in diesem Fall heißt der Grund Patricia Clarkson. Sie spielt eine krebskranke Kleinstadtehefrau, die zu Thanksgiving zu ihrer Familie nach New York fährt, weil die ungeliebte ältere Tochter, eine punkige Rebellin (Katie Holmes), zum Versöhnungsdinner eingeladen hat. Clarksons Figur weiß, dass sie sterben wird, und nimmt sich deshalb eine Freiheit, die sie völlig unberechenbar macht. Die Darstellerin, für die Rolle Oscar-nominiert, buhlt keine Sekunde lang um die Tränen der Zuschauer, sie spielt einfach eine Lebende, eine, die noch nicht fertig ist, und kommt dadurch der Todesangst so nahe, dass es den tragikomisch-tröstlich angelegten Film (Buch und Regie: Peter Hedges) fast zerreißt.

Zur Ausgabe
Artikel 81 / 113