Poet Wussow singt seinen Weg - DER SPIEGEL
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Poet Wussow singt seinen Weg

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• aus DER SPIEGEL 34/1986
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Dem Dichter im Herrn Professor ist manch schöner Reim entsprungen. »Mime nur und Narr der Zeit / ich ernte nur Vergeblichkeit« - so hat er in dem besinnlichen Büchlein »Dieser Zeit« sich selbst gedeutet und seiner Mutter zugerufen: »Einst, wenn du die Welt verläßt, dann bin ich ganz entkindet.« Nun wendet sich Klausjürgen Wussow, Chef der »Schwarzwaldklinik«, lyrisch an seine Tochter: »Geh deinen Weg allein« heißt eine Platte, die demnächst auf den Markt kommt und die offenbar in der Glottertaler Entkindungsstation erfunden worden ist. »Ich seh' in den Spiegel«, raunt Wussow da im Sprechgesang, »und frage mich, wie war es, mein Leben?« Närrisch vielleicht, aber keineswegs vergeblich: In der Ortschaft Grafenhausen, im südlichen Schwarzwald, ist gerade ein Klausjürgen-Wussow-Weg eingeweiht worden.

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