»Rushmore«. - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Rushmore«.

• aus DER SPIEGEL 10/2001
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Ein High-School-Klamauk von der alleramerikanischsten Sorte, doch diesmal geben nicht die »Cheerleader« genannten Funkenmariechen den Ton an, sondern ein halbwüchsiger Streber mit dem Allerweltsnamen Max Fischer trumpft auf: Sein herausragendes Talent ist das zur Schaumschlägerei oder Hochstapelei, und es entfaltet sich in den aberwitzigsten, jeden geordneten Schulbetrieb anarchisch überrennenden Aktivitäten, mit denen Max das Herz der angehimmelten Biolehrerin zu gewinnen hofft. Das junge Kreativteam Owen Wilson (Buch) und Wes Anderson (Regie) beweist beträchtliche Lust am Chaos, und die Hauptrolle, durch die ein Typ wie Jim Carrey sich wild grimassierend hindurchgehampelt hätte, absolviert der Neuling Jason Schwartzman mit einem Pokerface, das dem Schwank eine verschmitzte Hinterhältigkeit gibt.

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