Schwarze Witwe - DER SPIEGEL
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STARS Schwarze Witwe

• aus DER SPIEGEL 18/1998
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Am 8. April 1994 wurde Kurt Cobain tot in seinem Haus in Seattle aufgefunden. Der Nirvana-Sänger hatte eine selbst für einen Süchtigen dreifach tödliche Dosis Heroin im Blut, doch gestorben war er an einem Kopfschuß. Selbstmord, hieß es, aber Zweifler gab es immer. Im Internet wird seitdem an einer Verschwörungstheorie gestrickt (http://www.tomgrantpi.com). Jetzt haben die preisgekrönten kanadischen Journalisten Ian Halperin und Max Wallace ein Buch über den Tod des größten Pophelden der neunziger Jahre geschrieben ("Who killed Kurt Cobain?«. Birch Lane Press; 214 Seiten; 27,95 Dollar). Auch sie vermuten: Es war Mord. Der Drahtzieher: Cobains Frau Courtney Love. Das Motiv: Geldgier. Cobain wollte sich scheiden und sie aus dem Testament entfernen lassen - sein Vermögen wurde auf 30 Millionen Dollar geschätzt. Die Beweise: Auf der Schrotflinte gab es keinen brauchbaren Fingerabdruck von Cobain. Seine Abschiedszeilen, so Schriftexperten, seien gefälscht. Und das vermeintliche Hauptindiz: Love hat noch keinen ihrer Verfolger verklagt.

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