Kino in Kürze »Siegfried«
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DER SPIEGEL 30/2005
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ist der durchgeknallte Held (Tom Gerhardt) in einer deutlich abgewandelten Version des mittelalterlichen Nibelungenliedes. Nachdem er den hinterhältigen Angriff des Vasalls Hagen dank eines sprechenden Hausschweins überlebt hat, könnte Siegfried endlich in Kriemhilds Arme fallen. Doch der Recke verfällt vor der versammelten Ritterschar plötzlich der Küchenmagd. Gerhardt, der spätestens in »Ballermann 6« als Proll-Komiker auffällig geworden ist, schindet einen gewohnt grenzdebilen Eindruck. Regisseur Sven Unterwaldt würzt seine schlichte Klamotte mit vielen wüsten Haudraufwitzen.