Strawinski im Schuber
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DER SPIEGEL 52/1981
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In Karajans »Sacre« nervte ihn »typisch deutsches Seelenschürfen«, bei Boulez stieß er sich an »einigen sehr schlechten Tempi« und »Hohlraum-Flanell« - auch als Interpret hielt er sich für den Größten: »Ich weiß«, entschied der Dirigent Strawinski, »was der Komponist will.« Was Fürst Igor allein am Piano, mit berühmten Virtuosen sowie am Pult amerikanischer Orchester aus seinem Riesen-OEuvre eingespielt hat, legt CBS jetzt in einem 31-Platten-Schuber noch einmal als »klingendes Vermächtnis« vor. Die gesammelten Werke, vom Ave Maria bis zu Balletten und Opern, werden ergänzt durch Probengeplauder mit gesprochenen Werkkommentaren von dem immer noch frischsten Musik-Revolutionär des Jahrhunderts.