SZA: Chart-Killerin - DER SPIEGEL
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SZA Chart-Killerin

• aus DER SPIEGEL 8/2023
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RCA Records

Beyoncé mag die meisten Grammys gewonnen haben, Kollegin Rihanna sorgte beim Super Bowl für Mega-Einschaltquoten, die meiste Musik jedoch verkauft gerade eine andere Künstlerin: Die afroamerikanische Sängerin SZA (sprich: Sizz-ah), 33, führt seit acht Wochen fast ununterbrochen die US-Charts an. Nach einer Woche, in der ihr Album »SOS« auf den zweiten Rang abrutschte, nahm es nun wieder den Spitzenplatz ein. Zuletzt war 2020 Popmusikerin Taylor Swift acht Wochen Nummer eins, im R&B-Genre schaffte das als Frau bisher nur Mariah Carey in den Neunzigerjahren mit »Music Box«, Whitney Houston brachte es 1987 mit »Whitney« nur auf sieben Wochen. Auf »SOS« zeigt sich SZA weniger verletzlich als auf ihrem Debüt, öffnet ihr Songwriting für amüsante Mordfantasien über Ex-Freunde oder pocht auf ihr Recht, sich auch einfach mal nach unverbind­lichem Sex zu sehnen. Ihren bisher klassischen Soul- und R&B-Sound öffnete sie zu untypischen Stilen wie Pop, Country und Rock. 2018 hatte sie, ermüdet vom Popstarstress, angedeutet, dass ihr zweites Album ihr letztes sein könnte. Es wäre ein Jammer.

BOR
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