Tamayo Perry bei Haiangriff gestorben: Nachruf auf den »Fluch der Karibik«-Schauspieler - DER SPIEGEL
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Gestorben Tamayo Perry, 49

Der hawaiianische Surfer und Schauspieler Tamayo Perry ist aus Serien wie »Lost« und Kinofilmen wie »Pirates of the Caribbean« bekannt. Jetzt starb er im Alter von 49 Jahren nach einem Haiangriff.
• aus DER SPIEGEL 27/2024
Surfer und Schauspieler Tamayo Perry
Surfer und Schauspieler Tamayo Perry

Surfer und Schauspieler Tamayo Perry

Foto:

ZUMA Press / IMAGO

Das Meer zog ihn magisch an. Bereits als Kind erlernte Tamayo Perry die Kunst des Surfens. Später nahm der Hawaiianer an Profiwettkämpfen teil. Perry, ein aufgeschlossener, lebenslustiger Typ, gehörte zu den besten Wellenreitern an der berühmten Nordküste von Oahu, dem Epizentrum des Surfsports. Wie ein Gladiator wagte er sich in die kräftigsten Brecher.

Neben seiner Surferkarriere arbeitete Perry, wie viele Einheimische auf Hawaii, als Rettungsschwimmer. Er wusste alles über riskante Strömungen und gefährliche Riffe.

Hin und wieder unternahm er aber auch Ausflüge in ein ganz anderes Genre, der Schauspielerei. Perry trat auf in dem Surf-Film »Blue Crush«, in dem Streifen »3 Engel für Charlie – Volle Power« sowie in Serien wie »Lost« oder »Hawaii Five-0«. 2011 spielte er in der Disney-Produktion »Pirates of the Caribbean« mit Johnny Depp einen Piraten.

Das Wichtigste war für Perry aber immer das Surfen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Emilia, einer ehemaligen professionellen Wellenreiterin, leitete er auf Oahu eine Surfschule. Und wann immer er Zeit hatte, paddelte er selbst hinaus in die Brandung, oft mit Freunden, manchmal aber auch allein.

Am vergangenen Sonntag wurde Perry vor Goat Island von einem Hai angegriffen. Rettungskräfte brachten Perrys Körper mithilfe eines Jetskis an Land. Doch die Verletzungen waren zu schwer. Tamayo Perry starb am 23. Juni auf Oahu, Hawaii.

gp
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