Kino in Kürze »Ten«
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DER SPIEGEL 28/2003
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Frauen in Teheran: zehn Dialoge in einem Taxi zwischen der Fahrerin und ihrem kleinen Sohn, ihrer Schwester, einer Prostituierten und anderen Kundinnen, die um die Rolle der Frau kreisen, wie sie der Tschador symbolisiert - Unfreiheit, Abhängigkeit, Unterwerfung. Anders als in seinen letzten, eher spirituellen Werken richtet der iranische Altmeister Abbas Kiarostami, 63, seinen Kamerablick auf konkrete Verhältnisse: Der zugleich statische und mobile, geschlossene und offene Innenraum des Frauentaxis, das kein Mann betreten darf, wird zum exemplarischen Ort, wo sich die schöne, kämpferisch emanzipierte Fahrerin (Mania Akbari) als autonome Person behauptet.