»The Impostors« - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »The Impostors«

• aus DER SPIEGEL 29/2000
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»The Impostors« sind, wörtlich übersetzt, nichts anderes als Betrüger und Hochstapler, doch in diesem 1998 gedrehten Lustspiel wird, was Witz und Verve angeht, eher tiefgestapelt. Der Amerikaner Stanley Tucci, als Darsteller gut im Geschäft, frönt in seiner zweiten Regiearbeit (nach der appetitanregenden Kochkunst-Hommage »Big Night") einer offenbar unerwiderten Liebe zu den großen Klamauk-Teams der Filmgeschichte, nicht zuletzt Dick und Doof und den Marx Brothers. Zwei tumbe, arbeitslose New Yorker Schauspieler (dargestellt von Tucci selbst und dem sonst so wunderbaren Oliver Platt) stolpern durch zahlreiche Slapstick-Verwicklungen auf einem Dreißiger-Jahre-Traumschiff, das von lauter fabelhaften Darstellern - darunter Steve Buscemi, Lili Taylor, Campbell Scott und Billy Connolly - in platschdummen Rollen bevölkert wird. Als Hommage gedacht, beweist das ungelenke Leinwand-Imitat in der Tat, wie fabelhaft die großen klassischen Komiker ihr Metier beherrschten - und wie schwer es ist, leichtfüßig über einen Koffer zu stolpern.

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