Theater
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DER SPIEGEL 2/1973
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Ibsen, wohin man blickt. Von Berlin bis Basel, von Koblenz bis Celle, in München wie in Münster wird der alte Norweger wieder rege aufgeführt oder werden Inszenierungen vorbereitet. Allein der »Volksfeind«. von Kritikern gern als Umweltverschmutzungsdrama gedeutet, hatte in letzter Zeit über ein Dutzend Premieren; »Nora«, von der Emanzipation der Frau handelnd, scheint ähnlich beliebt. Der Mangel an neuen Zeitstücken verhilft Ibsens alten Zeitstücken offenbar zur bemerkenswerten Renaissance. Kassel haut gar an einem Ibsen-Zyklus aus vier Stücken, und die Ibsensation liefert Frankfurt. Dort inszeniert der Tausendsassa Hans Neuenfels zwei Dramen parallel: Am 17. Januar hat »Nora«, neun Tage darauf »Hedda Gabler« Premiere.