1000. Tatort: Die Highlights aus 46 Jahren - DER SPIEGEL
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"Tatort"-Superlative Wer mordet am bösesten? Wer singt am schrägsten?

1000 Folgen in 46 Jahren: Keine deutsche Krimiserie ist länger gelaufen als der "Tatort". Wir haben für Sie die besten Momente gesammelt - und die fiesesten.
Axel Milberg (l.) und Lars Eidinger in der "Tatort"-Folge "Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes"
Axel Milberg (l.) und Lars Eidinger in der "Tatort"-Folge "Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes"

Axel Milberg (l.) und Lars Eidinger in der "Tatort"-Folge "Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes"

Foto: NDR/ Philip Peschlow
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Das Gute kann am besten ausgespielt werden, wenn das Schlechte richtig, richtig böse ist. Schon in der frühen Kinogeschichte, seit Fritz Langs "Dr. Mabuse", präsentierten sich die deutsche Kinoschaffenden als Meister der Angst. Viele "Tatorte" knüpften an diese Tradition an und fuhren besonders schaurige Mörder auf. Von Müttern als Killermaschinen bis Veterinärinnen mit Mordtrieben. Die Kommissare ermittelten in diesen Fällen sehr nah am Abgrund - und wurden oft genug selbst als Opfer ins Visier genommen.

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"Tatort"-Jubiläum: Die fünf bösesten Mörder

Foto: imago/ United Archives

Das Privatleben der "Tatort"-Ermittler spaltet die Fans: Die einen feiern alles Zwischenmenschliche, verfolgen über mehrere Folgen die Liebeleien, die sich innerhalb der Teams abspielen. Die anderen nervt die amouröse Ablenkung. Sie wollen, dass die Kommissarinnen und Kommissare einfach nur ihren Job machen: ermitteln. Gerade in den vergangenen Jahren räumen die "Tatort"-Macher den erotisch aufgeladenen Seitensträngen innerhalb der Folgen mehr Raum ein, Sex inklusive.

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"Tatort"-Jubiläum: Die fünf erotischsten Momente

Foto: RBB

Der Ortsbezug ist essentiell im "Tatort". Allein schon wegen der verschiedenen Städte, in denen die Teams tätig sind. Manchmal brechen aber einzelne Folgen aus dem gewohnten Setting aus, wuppen die Serie mal auf eine Bergalm, mal auf das Meer vor der niederländischen Küste. Manche dieser Ortswechsel glücken; etwa, wenn die Autoren den Kieler Kommissar Klaus Borowski in der finnischen Ödnis aussetzen. Wenn ein "Tatort" dagegen Weltraum-Assoziationen hervorruft, driftet die Serie auch mal ins Bemühte ab.

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"Tatort"-Jubiläum: Die fünf sonderbarsten Settings

Foto: SWR/ Wolf Tschira

Manfred Krug, der neben seiner Schauspielarbeit auch ein bekannter Jazzsänger war, hat das Musikalische im "Tatort" am meisten kultiviert. Abgesehen von den gesanglichen Einlagen des Hamburger Kommissars Stoever gehören Bands und Solomusiker aber generell zum "Tatort"-Personal. Viele Pop-Ikonen ihrer Zeit landen früher oder später mal in einem Fall der Krimiserie.

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"Tatort"-Jubiläum: Die fünf härtesten Gesangseinlagen

Foto: BR/ Rolf von der Heydt

Zuletzt gilt auch im "Tatort" das alte Seriengesetz, nach dem sich der Erfolg einer Produktion stets auch am Rang seiner Gastdarsteller bemessen lässt. Sogenannte Cameo-Auftritte haben im "Tatort" Tradition. Neben Musik- und Showgrößen flimmern dem Publikum regelmäßig Fußballspielerinnen, Modeschöpfer oder Hollywood-Schauspieler entgegen.

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"Tatort"-Jubiläum: Die fünf schrägsten Gastrollen

Foto: obs/ NDR/ Manju Sawhney