World News BBC sendet bald auch auf Igbo, Telugu und Yoruba
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Foto: © Peter Nicholls / Reuters/ REUTERSDie BBC wird ihren Auslandsdienst massiv ausweiten und will künftig vor allem in Afrika, Indien und Korea präsenter sein als bisher. Das verkündete Tony Hall, der Direktor der britischen Rundfunkanstalt am Mittwoch. Er fand dabei pathetische Worte. Heute sei ein historischer Tag für die BBC, und: "Der World Service ist ein Juwel in der Krone der BBC und Großbritanniens."
Die BBC wolle einer halben Milliarde Menschen weltweit unabhängigen Journalismus und erstklassige Unterhaltung liefern. Am Mittwoch soll zunächst eine digitale News-Webseite in Thai online gehen. Die weiteren Pläne umfassen News-Services in Russland, TV-Stationen in Afrika, neue regionale Programme im arabischen Raum und ein Radioprogramm für Nord- und Südkorea.
Zu den weiteren Sprachen, in der BBC senden will, zählen die nigerianischen Sprachen Igbo und Yoruba, die indische Sprache Telugu sowie Koreanisch.
Schon vergangenes Jahr hatte die britische Regierung angekündigt , den BBC World Service künftig finanziell besser auszustatten. 2016 investiert sie zunächst 34 Millionen Pfund in die Programmerweiterung, 2017 und 2018 noch einmal 85 Millionen Pfund.
Der internationalen Expansionspläne zum Trotz geriet die Rundfunkanstalt zuletzt zu Hause unter Druck. Dort muss die BBC sparen und mehr als tausend Arbeitsplätze streichen.
Auch im Unterhaltungsbereich läuft es nicht rund. So sagte der damalige Fernsehdirektor Danny Cohen im Jahr 2015 , natürlich habe die BBC die Serie "The Crown" über das britische Königshaus produzieren wollen, es handele sich bei dem Thema schließlich um ein klassisches BBC-Sujet. Man habe aber finanziell nicht mit dem Streaming-Service Netflix konkurrieren können. Netflix soll über 100 Millionen Pfund in die Serie investiert haben.