Brian Williams: NBC schickt Nachrichtenmoderator in Zwangsurlaub - DER SPIEGEL
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Flunker-Affäre um Brian Williams NBC schickt Nachrichtenmoderator in Zwangsurlaub

Sendepause für Amerikas bekanntesten Nachrichtenmann: Brian Williams machte falsche Angaben über seinen Einsatz im Irakkrieg. Jetzt hat ihn der US-Fernsehsender NBC deshalb vorübergehend suspendiert.
Nachrichtenmoderator Brian Williams: Suspendiert für sechs Monate
Nachrichtenmoderator Brian Williams: Suspendiert für sechs Monate

Nachrichtenmoderator Brian Williams: Suspendiert für sechs Monate

Foto: Andrew Toth / AP / dpa
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New York - Sechs Monate lang weg vom Bildschirm: Der US-Fernsehsender NBC hat Amerikas bekanntesten Nachrichtenmoderator Brian Williams nach dessen Flunker-Affäre für ein halbes Jahr suspendiert. Der 55-Jährige werde in dieser Zeit auch kein Gehalt bekommen, teilte NBC News nach US-Medienberichten in einem internen Rundschreiben an die Mitarbeiter mit.

Der Sender hatte eine Untersuchung gegen den erfolgreichen Fernsehjournalisten eingeleitet, nachdem dieser beim Lügen ertappt worden war: Er hatte mehrfach öffentlich behauptet, er sei 2003 im Irakkrieg in einem Hubschrauber gewesen, der mit einer Panzerfaust beschossen wurde. Dann kam jedoch heraus, dass Williams in einem anderen Hubschrauber saß, der erst eine Stunde später bei dem verunglückten Helikopter landete.

Zu der Suspendierung erklärte der Sender, dies sei eine "sehr schwere Entscheidung" gewesen und es gebe sicher einige, die damit nicht einverstanden seien. "Wir glauben aber, dass der Schritt angemessen und verhältnismäßig ist."

Am Wochenende hatte Williams selbst eine Auszeit von wenigen Tagen angekündigt. Seine Sendung, die "Nightly News with Brian Williams", schauen täglich rund neun Millionen Menschen.

eth/dpa/afp