"Die Simpsons": Keine Autorinnen erwünscht - DER SPIEGEL
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Autorin der ersten Folge "Die Simpsons" sind ein Jungsklub

Mimi Pond, Autorin der allerersten "Simpsons"-Folge, wurde nie ein Job bei der Serie angeboten. Jahre später erfuhr sie den Grund. Der Chef der Show ließ sich damals gerade scheiden.
Lisa
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Foto: ddp images/ United Archives
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Eine Stelle nicht zu bekommen, ist unangenehm. Nicht zu wissen, warum man sie nicht bekommt ist geradezu frustrierend. Obwohl die amerikanische Autorin Mimi Pond 1989 die erste "Simpsons"-Folge mit dem Titel "Es weihnachtet schwer" geschrieben hat. Die Episode wurde für zwei Emmys nominiert. Dennoch sollte es ihre einzige Folge bleiben. Sie wurde niemals eingeladen, sich dem Team der Serien-Autoren anzuschließen, obwohl sie schon damals eine renommierte Autorin war.

Den Grund verriet Pond jetzt dem feministischen Online-Magazin "Jezebel" . Angeblich wollte der Chef der Show keine Frauen im Team. "Ich wurde nicht eingeladen, mitzumachen, und wusste die längste Zeit auch nicht wieso. Erst Jahre später habe ich es erfahren." Sam Simon, der "Showrunner" der "Simpsons" habe damals mitten in einer Scheidung gesteckt und hätte keine Frau an seinem Arbeitsplatz haben wollen.

"Es war lange Zeit ein Jungs-Klub. Ich hatte das Gefühl, so qualifiziert zu sein, wie jeder andere auch, der bei der Show angestellt wurde. Nur weil ich eine Frau war, wurde mir der Zutritt zu diesem Klub verwehrt." Besser ist es mit der Zeit nicht geworden: Die Seite AV Club überprüfte  alle Episoden auf das Geschlecht der Autoren und Co-Autoren und kam zu dem Ergebnis, dass bei nur etwa acht Prozent der 616 Folgen der "Simpsons" eine Frau beteiligt war.

gia

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