Die Simpsons - 100 Tage Trump Auf schlafende Bären schießen
Grandpa und Homer Simpson
Foto: FoxPräsident Trump hat die ersten 100 Tage im Amt hinter sich gebracht - eine steile Vorlage für die Simpsons, sich ihm erneut mit einem Clip zu widmen, nachdem ihre Wahlempfehlung für Hillary Clinton im Sommer 2016 bitterlich in die Hose ging.
Es ist Nacht, zu Gewitterwolken und Donnergrollen hagelt es Tote: Sean Spicer erhängt sich, Steve Bannon und Jared Kushner gehen sich final an die Gurgel. Nur Trump liegt fidel im Bett und schaut Fernsehen. Als ein Berater ihm ein Manuskript zu Steuersenkungen für die Republikaner unter die Nase hält, das er lesen und unterschreiben soll, frotzelt Trump, ob nicht Fox News das Lesen übernehmen könne. Trump ist happy, schließlich brachten ihm die ersten 100 Tage ein besseres Golf-Handicap und mehr Twitter-Follower. Zudem dürfen die Amerikaner nun endlich schlafende Bären schießen und Tochter Ivanka hat die ihm unliebsame Ruth Bader Ginsburg am Obersten Gerichtshof ersetzt.
Marge und Homer sitzen derweil ebenfalls vor dem Fernseher. Die sonst so taffe Marge wirkt gebeutelt. Sie wirft sich eine Beruhigungspille in den Rachen und seufzt, dass die Tabletten im Döschen eigentlich vier Jahre halten sollten, aber nun schon alle sind. Homer nippt derweil seelenruhig am Bier: "Aber Marge, gib dem Präsidenten doch ein bisschen Zeit - er ist doch erst 70 Jahre alt!". Da ertönt ein Schrei aus dem Flur: Grandpa Abraham Simpson wird abgeführt - er soll dahin zurück, wo er hergekommen ist.
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Möglich, dass die Macher der Simpsons noch immer daran zu knabbern haben, dass sie Donald Trump schon im Jahr 2000 als eventuellen Präsidenten vorwegnahmen. Trump selbst hat sich bislang nicht zu der Satire geäußert.