Münster-Tatort: Fast zwölf Millionen wollten "Hinkebein" sehen - DER SPIEGEL
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Münster-Tatort: Top-Quote mit Assi und Adeligem

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Münster-Tatort Fast zwölf Millionen wollten "Hinkebein" sehen

Krimi-Klamauk mit Spitzenquote: Keine "Tatort"-Ermittler konnten in diesem Jahr so viel Publikum für sich verbuchen wie das Münsteraner Duo Thiel und Boerne. 11,78 Millionen Zuschauer sahen die "Hinkebein"-Folge - ein Marktanteil von fast einem Drittel.
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Berlin/Münster - Zum ersten Mal in diesem Jahr hat eine "Tatort"-Folge die Zehn-Millionen-Zuschauer-Marke geknackt - und das mehr als deutlich: Den 21. Fall des Münsteraner Hauptkommissars Frank Thiel (Axel Prahl) und des Rechtsmediziners Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) sahen am Sonntagabend 11,78 Millionen Menschen. Damit kam das Duo ab 20.15 Uhr auf einen Marktanteil von 30,7 Prozent und die zweithöchste Zuschauerzahl für einen "Tatort" seit 19 Jahren.

In der Folge "Hinkebein" ging es um einen Mord an einer früheren Polizistin und Ex-Geliebten von Boerne. Allerdings stand wie so oft in der mehr als zehnjährigen Karriere des Ermittlerteams weniger die eigentliche Handlung im Vordergrund - es handelte sich eher um eine Krimikomödie (oder auch Klamauk, je nach Geschmack) als um einen echten Thriller.

Beim Publikum kommt das offenbar an: Bereits im vergangenen Jahr waren die beiden westfälischen "Tatorte" die erfolgreichsten Sonntagskrimis in der ARD. Die Folge "Herrenabend" vom Mai 2011 hatte sogar 11,86 Millionen Zuschauer - mehr waren es für einen "Tatort" seit 1993 nicht mehr. Die Episode "Zwischen den Ohren" kam im September 2011 noch auf 10,44 Millionen Zuschauer.

fdi/dpa