Netflix: Das sind die meistgestreamten Filme und Serien 2023 - DER SPIEGEL
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Streamingdienst Netflix veröffentlicht erstmals Daten zum Erfolg von Filmen und Serien

Welche Serien und Filme des Anbieters wurden in einem Jahr am meisten gestreamt? Das legt nun der »Netflix Engagement Report« für 2023 offen – in einer 18.000 Titel umfassenden Excel-Datei.
Netflix-App auf einem iPhone
Netflix-App auf einem iPhone

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Foto: Fabian Sommer / dpa

Netflix wird transparenter bei Angaben zum Erfolg von Filmen und Serien auf der Plattform. Der Streaming-Marktführer veröffentlichte zum ersten Mal Zahlen dazu, wie viele Stunden Tausende Filme und Serien im ersten Halbjahr dieses Jahres angeschaut wurden. Solche Berichte sollen nun zweimal im Jahr vorgelegt werden.

Dem Bericht zufolge, den Netflix als Excel-Tabelle hier zum Download  anbietet, ist die erste Staffel der Action-Thriller-Serie »The Night Agent« der meistgesehene Titel im ersten Halbjahr 2023 gewesen – mit insgesamt 812,1 Millionen Stunden. Auf Platz zwei folgt die zweite Staffel der Coming-of-Age-Story »Ginny & Georgia« (665,1 Millionen Stunden), auf Platz drei die erste Staffel der koreanischen Dramaserie »The Glory« (622,8 Millionen Stunden). Die gesamte Liste umfasst mehr als 18.000 Titel.

Filme grundsätzlich im Nachteil

Netflix schränkt zugleich ein, die Zahlen gäben zwar eine Orientierung – relativierten sich aber auch dadurch, dass Serien eine unterschiedliche Laufzeit hätten und Filme grundsätzlich kürzer seien.

Während es im klassischen Fernsehen ein über Jahrzehnte entwickeltes System von Zuschauerquoten gibt, halten sich Streamingdienste oft bei Informationen zum Erfolg ihres Programms bedeckt. Netflix veröffentlicht seit zwei Jahren bereits eine Rangliste der aktuell populärsten Titel.

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Für Netflix sei dies in den Anfangsjahren der richtige Weg gewesen, da man Rivalen nicht mit Daten versorgen wollte, sagte Co-Chef Ted Sarandos bei einer Telefonkonferenz am Dienstag. Dies habe zum Teil aber zu Misstrauen aufseiten der TV-Branche geführt, auch wenn man mit Produzenten der einzelnen Filme und Serien mehr Informationen geteilt habe. Die jetzige Veröffentlichung der Informationen solle das ausräumen. »Es sind tatsächlich die Daten, die wir verwenden, um unser Geschäft zu steuern«, sagte Sarandos.

dpa/ktz

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