Charly Hübner im Rostocker "Polizeiruf": Bukow boxt sich durch
"Polizeiruf" Solide Quote für Bukow-Solo
Solo für Bukow: Weil die Kollegin König gleich am Anfang ins Koma geschossen wurde, musste der von Charly Hübner furios gespielte Rostocker Cop diesmal im Alleingang den aktuellen "Polizeiruf"-Fall lösen. Der Quote geschadet hat es nicht: 7,38 Millionen Menschen sahen zu, als sich Bukow nach Schimanski-Art durch die Ossi-Halbwelt schlug.
Vielleicht wären für den Krimi, bei dem auch die letztes Jahr unter mysteriösen Umständen verstorbene Ausnahmeschauspielerin Maria Kwiatkowsky ihren letzten Auftritt hatte, sogar noch ein paar hunderttausend Zuschauer mehr dringewesen - wenn die aktuellen Ereignisse um das Amt des Bundespräsidenten nicht ein wenig von der Aufmerksamkeit für den Sonntagskrimi abgezogen hätten: Die Info-Kanäle, die ab 21 Uhr parallel zum "Polizeiruf" die Gauck-Pressekonferenz übertrugen, hatten für einen Sonntagabend exzellente Quoten: Via Phoenix verfolgten 340.000 Zuschauer das Ereignis, bei n-tv sahen immerhin noch 230.000 zu.
Von den tagesaktuellen Ereignissen profitierte dann nach dem Ende des "Polizeiruf" auch noch mal das Erste: Bei der Extra-Ausgabe der "Tagesthemen" direkt nach dem Krimi blieben 6,28 Millionen Zuschauer dran, bei der Talkrunde von Günther Jauch waren es immerhin noch überdurchschnittliche 5,22 Millionen.