TV-Quoten: Die "Hindenburg" hebt ab - DER SPIEGEL
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TV-Quoten Die "Hindenburg" hebt ab

RTL ist quotentechnisch weiter auf Erfolgskurs: Mit dem sensationellen Zuspruch für den ersten Teil des Zeppelin-Epos "Hindenburg" baut der Privatsender seinen Vorsprung vor der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz aus.
So ruhig schwebte die "Hindenburg" durch die Nacht - und bescherte RTL Sensationsquoten
So ruhig schwebte die "Hindenburg" durch die Nacht - und bescherte RTL Sensationsquoten

So ruhig schwebte die "Hindenburg" durch die Nacht - und bescherte RTL Sensationsquoten

Foto: RTL
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Hamburg/Berlin - Nach der furiosen Quote für das "Dschungelcamp" kann RTL nun seinen Höhenflug weiterführen: Der erste Teil des Luftfahrtspektakels "Hindenburg" am Sonntag um 20.15 Uhr interessierte nach Senderangaben 7,84 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 20,9 Prozent).

Die zehn Millionen Euro Produktionskosten für den TV-Event zahlen sich also offenbar aus - eine endgültige Bewertung lässt sich erst nach Ausstrahlung des zweiten Teils am Montagabend abgeben. Am Sonntag verbuchte RTL jedenfalls sogar noch bei der anschließenden Dokumentation "Die letzten Stunden der Hindenburg" ab 22 Uhr 5,36 Millionen Zuschauer (18,7 Prozent).

Gegen die Schauwerte des dramaturgisch recht behäbigen Zeppelin-Epos konnte der kluge, schnelle und allseits hoch gelobte Rostocker "Polizeiruf 110" in der ARD nicht mithalten: Lediglich 6,26 Millionen Menschen (16,4 Prozent) verfolgten Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner, als die beiden für ihren dritten Fall antraten.

Die ZDF-Romanze "Hannas Fest" aus der Reihe der Inga-Lindström-Adaptionen sahen zeitgleich 5,22 Millionen Zuschauer (13,7 Prozent). Im Anschluss daran verfolgten dann immerhin 4,25 Millionen Zuschauer (16,5 Prozent) den ersten Teil des Stieg-Larsson-Krimis "Verdammnis" - eine für diesen Sendeplatz mehr als solide Quote.

In der Jahreswertung 2011 hält Marktführer und Vorjahressieger RTL die Konkurrenz so oder so weiter auf Distanz: Der Kölner Privatsender führt mit 15,1 Prozent vor dem ZDF (12,7 Prozent) und der ARD (12,6 Prozent) - Maden fressenden Ex-Promis und brennenden Luftschiffen sei dank.

cbu/dpa