US-Kultserie: NBC stellt "Law & Order" ein - DER SPIEGEL
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US-Kultserie NBC stellt "Law & Order" ein

Schluss nach 20 Staffeln: Mehr als 450 Folgen lang wurden Verbrechen geschildert und bis zur Beurteilung vor Gericht verfolgt, jetzt hat der US-Sender NBC angekündigt, die Krimiserie "Law & Order" einzustellen. Schauspieler wie Chris Noth und Jerry Orbach wurden durch die Serie zu Stars.
NBC-Büro in Kalifornien: 20 Jahre lang fast jeden Tag "Law & Order" im US-Fernsehen
NBC-Büro in Kalifornien: 20 Jahre lang fast jeden Tag "Law & Order" im US-Fernsehen

NBC-Büro in Kalifornien: 20 Jahre lang fast jeden Tag "Law & Order" im US-Fernsehen

Foto: David McNew/ Getty Images
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New York/Los Angeles - "Law & Order", eine der erfolgreichsten Krimiserien der Fernsehgeschichte, wird eingestellt. Nach tagelangen Spekulationen bestätigte der Sender NBC am Freitag, dass die derzeit ausgestrahlte Staffel die letzte sei. "Law & Order" war auch in Deutschland erfolgreich, wo es mit dem Untertitel "Die Aufrechten: Aus den Akten der Straße" bei RTL lief.

Im amerikanischen Fernsehen läuft fast jeden Tag irgendwo eine Folge der Krimiserie. Seit 1990 wurden mehr als 450 Folgen in 20 Staffeln gezeigt. Zudem gibt es gleich mehrere Ableger, sogar seit vergangenem Jahr ein britisches "Law& Order: UK". In Deutschland sind die sogenannten Spin-Offs "Special Victims Unit" als "Law& Order New York" und "Criminal Intent" erfolgreich. Im Herbst soll in den USA ein weiterer Ableger starten, "Law& Order: Los Angeles". Die jetzt eingestellte Hauptserie spielte in New York.

Bei der Serie wurde stets das nüchterne Konzept gelobt: Ohne Rückblenden oder Spezialeffekte werden Verbrechen geschildert und bis zu ihrer Aufklärung und Beurteilung vor Gericht begleitet. Die üblichen Abstecher in die Privatleben der Ermittler gibt es nicht, die Serie konzentriert sich ganz auf die Arbeit der Polizisten und Staatsanwälte. Auch deshalb wurde "Law& Order" mehr als 50 Mal für den Fernsehpreis Emmy nominiert.

Die Rekordserie hat über die zwei Jahrzehnte viele bekannte Schauspieler gezeigt oder auch erst bekanntgemacht. So war Jerry Orbach, der Vater aus "Dirty Dancing", untrennbar mit den ersten Staffeln verbunden. Chris Noth, der "Mr. Big" aus "Sex and the City", schaffte mit den ersten fünf Staffeln den Durchbruch. Auch Sam Waterston wurde, trotz wichtiger Rollen zuvor, erst als Staatsanwalt in der Serie bekannt. An seiner Seite ermittelte Elisabeth Röhm, eine in Düsseldorf geborene und in New York aufgewachsene Deutsch-Amerikanerin.

luk/dpa