Verlagsprogramme
Klett. Von dem fast 78jährigen Ernst Jünger bringt der Verlag im März einen neuen Roman heraus: »Die Zwille', Geschichte von den Leiden eines sensiblen Knaben namens Clamor in norddeutscher Provinz -- ein Buch, Über das die »FAZ«, die es vorabdruckt, raunte, es werde die Jünger-Kenner »den alten Magier wiedererkennen« lassen, denn es stamme »aus Tiefen, die nun einmal irrational sind«. -- Langen-Müller. Charles Wassermann, Sohn des einst vielgelesenen Romanciers Jakob Wassermann, hat aus dem Nachlaß seines 1934 verstorbenen Vaters einen autobiographischen Roman hervorgeholt: »Engelhart oder Die zwei Welten«. -- Herbig. Bestseller-Autor Joachim Fernau, in Florenz ansässig, präsentiert »Ein Frühling in Florenz« -- offenbar eine Love Story nach Saubermann-Geschmack, denn die Verlagswerbung verheißt. in dem Roman herrsche eine »denkbar frische Luft": »Keine Mülltonnen, kein Mao, kein utopischer Dunst«, nur »die damned Verliebtheit der Jugend«. -- Insel. Von Erhart Kästner, 68, erscheinen kulturkritische Betrachtungen unter dem Titel »Aufstand der Dinge«.