Verlagsprogramme
Hoffmann und Campe. Franz Josef Degenhardt, der Polit-Chansonnier. hat seinen ersten Roman geschrieben: »Zündschnüre«. Die Geschichte von den »dreizehn- und vierzehnjährigen proletarischen Tom Sawyers und Huckleberry Finns«, die 1944/45 im Ruhrgebiet Anti-Nazi-Widerstand leisten, erscheint im März. Weitere Frühjahrsnovitäten sind Biographien über David Rockefeller (von Williant Hoffmann) und über Mosche Dajan ("Politiker, Soldat, Legende« von Shabtai Teveth), eine »Psychologie und Soziologie des Verkehrs« von dem Hamburger Diplompsychologen Christian Bunkowsky und ein literarisch ambitionierter Agentenroman von Mario Szenessy: »Der Hut im Gras«. -- S. Fischer. Haupttitel im Frühjahr-1973-Programm sind die »Erinnerungen für morgen« von Jean-Louis Barrault, ein neues Sachbuch des Bestseller-Autors Gordon Rattray Taylor« »Alternative Glück« und der Roman »Die Tätowierten« des seit 1968 in Paris lebenden Russen Michail Diomin über einen »bisher unbekannten kriminellen Untergrund der Sowjet-Union«. Von dem US-Psychiater Arthur Ja nov erscheint die Darstellung eines neuen Therapie-Verfahrens, das bereits dem Beatle John Lennon geholfen haben soll: »Der Urschrei«.