»Wild Things« - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Wild Things«

• aus DER SPIEGEL 34/1998
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John McNaughtons Film beginnt wie eine High-School-Komödie: Der Lehrer Sam (Matt Dillon) wird von seinen Schülern umschwärmt; die Mädchen besuchen ihn sogar nach dem Unterricht zu Hause und wollen unbedingt sein Auto waschen. Im nassen T-Shirt bieten sie ihm dann weitere Dienste an. Dillon galt jahrelang als einer der erfolgreichsten Milchbubis des US-Kinos, mit 34 wird er aber langsam zu alt für diese Rolle. So ist es nur konsequent, daß er jetzt den Lehrer mimt. Allerdings ist aus ihm kein Saubermann geworden: Sam zeigt sich den Avancen seiner Schülerinnen (Neve Campbell, Denise Richards) nicht abgeneigt, kann sich aber nicht so recht entscheiden und treibt es deshalb mit beiden, bisweilen sogar gleichzeitig. »Wild Things« entwickelt sich zu einem schwülen Erotikthriller, aufregender zwar als ein deutscher Schulmädchen-Report - als »wilde Sache« aber dürfte er wohl nur im prüden Amerika angesehen werden.

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