Wright Morris: »Miss Nausikaa«. - DER SPIEGEL
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AUSWAHL Wright Morris: »Miss Nausikaa«.

• aus DER SPIEGEL 46/1964
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Der amerikanische Romancier wandelt Nabokovs Lolita-Motiv sanft und heiter ab, ohne ihm jedoch das Unheimliche zu nehmen. Immerhin wird diesmal eine Siebzehnjährige auf legalem Weg mit einem beinahe dreißig Jahre älteren Professor glücklich. Die Handlung ist eher verhüllt durch beiläufige, hinterhältige Dialoge, die sowohl Goethes Ehe wie die Schwierigkeiten beim Pulloverstricken, sowohl das Problem der Dekadenz wie die Unkosten der Katzenhaltung, Thomas Manns Prosa und sogar die Greuel von Auschwitz berühren. (Piper; 300 Seiten; 18,50 Mark.)

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