»Xiaos Weg« - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze »Xiaos Weg«

• aus DER SPIEGEL 29/2003
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führt den 13-jährigen Jung-Geiger (Tang Yun) bescheidener Herkunft, der als Ausnahmetalent gilt, aus seinem behaglichen Heimatstädtchen nach Peking, wo er durch scharfes Training zum international vermarktbaren Violinwunderkind gedrillt werden soll. Der Weg bringt ihn also aus der Herzenswärme traditionell überschaubarer Verhältnisse in die Eiseskälte des neuchinesischen Turbokapitalismus, der mit dem Glanz von Geld und Erfolg auftrumpft. Für den viel gerühmten Regisseur Chen Kaige ("Lebewohl, meine Konkubine") ist dies ein erstaunlich schlicht gestricktes und wohlfeil moralisierendes Rührstück, dank der Besetzung mit beliebten Stars gab's in seiner Heimat trotzdem viel Beifall.

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