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DER SPIEGEL 13/1996
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Auf den wiederholt angekündigten neuen Koeppen-Roman haben seine Leser vergeblich gewartet. Wer weiß, ob sie ihm nicht dankbar sein sollten, daß er ihnen jene schwachen oder sogar peinlich mißratenen Romane erspart hat, mit denen die prominentesten seiner Kollegen im vorgerückten Alter ihre Verehrer in Verlegenheit gebracht haben.
Marcel Reich-Ranicki in seinem Nachruf auf Wolfgang Koeppen in der Frankfurter Allgemeinen vom 16. März.