Auslandsstudium: USA wieder beliebter - DER SPIEGEL
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Auslandsstudium USA wieder beliebter

Jahrelang machten Gaststudenten eher einen Bogen um die Vereinigten Staaten, nun sind die Zahlen wieder gestiegen. Die meisten kommen aus Asien, Deutsche indes sind weiterhin skeptisch.
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Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und der anschließenden Verschärfung der Einreisebestimmungen waren die USA in der Gunst von Gaststudenten gesunken, jetzt ist die Trendwende anscheinend geschafft: Im akademischen Jahr 2006/2007 studierten erstmals wieder signifikant mehr Ausländer an amerikanischen Universitäten. Im Vergleich zum Vorjahr betrug die Steigerung mehr als drei Prozent, bei den Erstsemestern waren es sogar zehn Prozent.

Diese Zahlen veröffentlichte das New Yorker Institute of International Education (IIE) in seinem Bericht "Open Doors 2007". Allerdings zeigen sich die Deutschen weiterhin skeptisch, sie stellten nochmals zwei Prozent weniger Gaststudenten. Die Nachfrage nach US-Studienplätzen boomt vor allem in Asien: Aus Indien, China, Südkorea und Japan kommen 43 Prozent aller Gaststudenten. Am beliebtesten bei Ausländern ist die University of Southern California in Los Angeles, gefolgt von der Columbia University und der New York University.

Es müsse sichergestellt werden, dass sich "Studenten aus der ganzen Welt in Amerika willkommen fühlen", forderte IIE-Präsident Allan Goodman - allein aus wirtschaftlichem Interesse: Im Jahr 2006/2007 gaben die Gastakademiker die Rekordsumme von 14,5 Milliarden Dollar aus. http://opendoors.iienetwork.org