Behinderte Studenten: Helfer bevorzugt - DER SPIEGEL
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Behinderte Studenten Helfer bevorzugt

Etwa 15 Prozent der Studenten an deutschen Hochschulen sind behindert oder chronisch krank. Studienhelfer begleiten sie durch das Studium, erhalten einen Hilfskraft-Lohn - und können an der Uni bevorzugt zugelassen werden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Jeden Tag eine gute Tat: Auch Studenten können diesem Motto folgen ­ als Studienhelfer für körperbehinderte Kommilitonen. Sie gehen mit ihnen in Vorlesungen, schreiben mit, kopieren aus Seminarordnern und helfen bei der Literatur-Recherche. Sehbehinderten lesen sie Texte auf Band vor, Rollstuhlfahrern assistieren sie im Labor. Studienhelfer müssen klaren Anweisungen folgen, diszipliniert und zuverlässig sein.

Wer als Studienhelfer arbeiten möchte, kann sich an den Behindertenbeauftragten der Hochschule oder an das örtliche Studentenwerk wenden. An vielen Unis gibt es auch Interessengemeinschaften behinderter Studenten sowie Ansprechpartner beim Asta.

Bezahlt werden Studienhelfer ähnlich wie studentische Hilfskräfte mit sieben bis zehn Euro die Stunde. Und: Studienhelfer können bevorzugt an dem Studienort zugelassen werden, an dem sie einem behinderten Studenten helfen wollen.

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