Studie: Die Traumarbeitgeber der Jungmanager - DER SPIEGEL
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Studie Die Traumarbeitgeber der Jungmanager

Sie sind die Zukunft der deutschen Unternehmen. Die so genannten Young Professionals wissen dabei ganz genau, was sie wollen: nämlich einen Job bei einem der Konzern-Klassiker. Dies ist das überraschende Ergebnis einer Studie, die erstmals repräsentativ die Träume der Chefs von morgen vorstellt.
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Jung, dynamisch, erfolgreich - wer an die jungen deutschen Nachwuchsmanager denkt, dem fallen zuerst diese drei Eigenschaften ein. Konservativ - das würde wohl keinem einfallen. Im Grunde sind die "Young Professionals" aber auf Tradition gepolt, denn die attraktivsten Arbeitgeber sind für sie immer noch die großen Konzerne: BMW, DaimlerChrysler, Siemens, Lufthansa und SAP.Dass die Unternehmensberatungen weniger beliebt sind, ist eines der überraschendsten Ergebnisse einer Studie des Recruiting-Dienstleisters Access  . Erstmals wurden hier repräsentative Daten über Young Professionals erhoben. Über 3700 akademisch ausgebildete Fach- und Führungskräfte - um die 31 Jahre alt und mit durchschnittlich drei bis vier Jahren Berufserfahrung - legten ihre beruflichen Vorlieben offen. Das Hamburger manager magazin veröffentlicht exklusiv die wichtigsten Ergebnisse der Studie und überraschende Erkenntnisse aus Hintergrundgesprächen mit 20 Jungmanagern. Angesagt: Der Karriere-Seitensprung Während die Nachwuchsmanager bei der Auswahl ihrer Traumarbeitgeber eher auf Bewährtes setzen, zeigen sie sich in anderer Hinsicht sehr offen für Neues: Drei Viertel aller Berufstätigen sind entweder festen Willens oder zumindest bereit, die Firma zu wechseln , ergab die Studie. Das bedeutet natürlich für die Unternehmen, dass sie sich überlegen müssen, wie die Jungmanager zu halten sind. Ansonsten könnten sie im "War for Talents" zu den Verlieren zählen. Da ab 2004 ein dramatischer Engpass an Führungsnachwuchs droht, müssen sich die Unternehmen generell Gedanken machen, wie sie als Arbeitgeber attraktiv erscheinen. Die Young Professionals haben dabei hohe Ansprüche , wie sie in Hintergrundgesprächen mit dem manager magazin darlegten.Die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz löst zum Beispiel bei den Jungmanagern nur ein Gähnen aus: Darum geht es ihnen nicht. Vielmehr wollen sie gut eingearbeitet und weitergebildet werden, außerdem engagierte Kollegen haben. Das heißt für den Führungsnachwuchs von heute Sicherheit. Die Angst, entlassen zu werden, hält sich bei den Young Professionals nach eigener Aussage in engen Grenzen. Denn sie wissen, was sie können. Und sie wissen auch, was in anderen Unternehmen vor sich geht. Wie die Nachwuchsmanager eindrucksvoll schildern, sprechen sie eigentlich ständig miteinander - in Netzwerken und Lounges oder auf Messen. Häufig kennen sie deshalb ein Unternehmen schon recht genau, bevor ein Personalchef überhaupt die Vorteile seiner Firma anpreisen kann.Zu guter Letzt wissen die Jungmanager auch, wohin sie wollen. Nämlich nach oben. Der Firmenwechsel ist dabei für die Jungmanager nicht nur ein " Gehalts-Turbo ", sondern "ein Schritt zu einer neuen Etappe", wie es ein "Young Professional" formuliert. Die meisten Jungmanager sehen sich in fünf Jahren ganz woanders als heute: in der Führungsposition, wen wundert's.