Surfen zur Uni-Karriere: Wie man Professor wird - DER SPIEGEL
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Surfen zur Uni-Karriere Wie man Professor wird

Wer nach dem Studium an der Hochschule arbeiten und in der Wissenschaft aufsteigen will, steht meist als Einzelkämpfer da. Ein Internet-Portal soll das Dickicht aus Regeln und Vorschriften lichten - damit auf die Habilitation nicht Hartz IV folgt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Zu den Themen Promotion, Habilitation und Juniorprofessur bietet das Portal hochschulkarriere.de  aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Tipps, Hinweise und Termine. Wer etwa promovieren will, wird über die nötigen Voraussetzungen informiert: Wie finde ich Thema und Betreuung, welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es? Die Rubrik "Nach der Promotion" soll helfen, den anschließenden Karriereschritt zu planen. Hier könnten die Alternativen etwa lauten: Habilitation oder freie Wirtschaft?

Betrieben wird das Portal gemeinsam vom Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), dem Deutschen Hochschulverband und dem Verein zur Förderung der Juniorprofessur. Daneben ist auch die Stiftung Mercator an der Finanzierung beteiligt.

Die Idee zu dem Portal ist aus der Not geboren: Denn obwohl in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ständig betont werde, wie bedeutend der wissenschaftliche Nachwuchs sei, stünden Nachwuchsakademiker häufig als Einzelkämpfer dar, betonen die Initiatoren.

Das Portal hochschulkarriere.de soll nicht nur der eigenen Recherche und Information dienen. Daneben sollen die Nutzer, so die Idee der Betreiber, sich an der Fortentwicklung beteiligen. Jeder kann die Texte verbessern, erweitern oder kommentieren - ganz nach dem Vorbild des Online-Lexikons "Wikipedia", dessen Technik die Seite nutzt und an das auch die Optik des neuen Portals erinnert.

Indem die Nutzer die Inhalte verändern können, öffnet die Seite allerdings auch die Möglichkeit für Falschinformationen. Wikipedia war aus diesem Grund in den vergangenen Monaten wiederholt Kritik ausgesetzt. Die Betreiber von hochschulkarriere.de wollen solche Unstimmigkeiten allerdings von Beginn an vermeiden: Sie versichern, dass die Seite ständig redaktionell betreut werde.

ank

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