Roboter-WM Angriff der Eisenfüße
Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland lockt nicht nur die weltweit besten Ballartisten ins Land, sondern auch die fähigsten Programmierer von Robotern: Auf gleich zwei parallel zur WM ausgetragenen Turnieren wollen die Tüftler ihre hochentwickelten Maschinen gegeneinander antreten lassen. Wie für ihre Vorbilder aus Fleisch und Blut gilt auch für die chipgesteuerten Balltreter: Das Runde muss ins Eckige. Beim größeren der beiden Wettbewerbe, dem Robocup in Bremen, messen sich vom 14. bis 20. Juni rund 350 Teams aus 40 Ländern. Titelverteidiger in mehreren Roboter-Kategorien sind Mannschaften deutscher Hochschulen. In der Königsdisziplin der menschenähnlichen Zweibeiner musste sich zuletzt ein Team der Uni Freiburg knapp den japanischen Konkurrenten aus Osaka geschlagen geben. Ein weiteres Turnier trägt die "Federation of International Robosoccer Association" vom 30. Juni bis 3. Juli in der Dortmunder Westfalenhalle aus. Weltweit arbeiten mehrere tausend Wissenschaftler am Roboterfußball.