3. Platz Heftinhalt kaLEidOskop
Begründung der Jury
Ein alter Bekannter im SPIEGEL-Schülerzeitungswettbewerb. Qualität setzt sich eben durch. "Wie dumm ist die junge Generation?", lässt kaLEidOskop einen Lehrer die Pisa-Studie "subjektiv" kommentieren. Die eigene Abiturklasse habe damals auch schon zu einem Drittel aus "mathematischen Vollblindgängern" bestanden, erklärt er.
Das Heft bietet frischen Journalismus zu einer wirklich kaleidoskopischen Themenvielfalt: Körperbehinderte in Gesellschaft und Schule, russlanddeutsche Schülerin, Chicago-Studienreise ("Ganz anders als Passau"), braunes Filterpapier als Symbol der Persönlichkeitsentwicklung, warum Mädchen immer zu zweit aufs Klo gehen, Reiner Kunze im Interview.
kaLEidOskop (laut Duden lebendig, bunte Bilderfolgen) überzeugt durch einen frischen Auftritt mit einem seriösen journalistischen Konzept. Das Preisgeld aus dem letzten SPIEGEL-Wettbewerb ist hier gut angelegt.
Preis
500 Euro für die Redaktion und Anzeigenschaltungen im Wert von 250 Euro vom Verband Deutscher Papierfabriken.
| Zur Person | Susanne Asenkerschbaumer (18), 12. Klasse | Andreas Heger (16), 11. Klasse |
|---|---|---|
| Ein Lieblingsfach | Italienisch | Mathematik |
| Ein Hassfach | Wirtschaft | Französisch |
| Schülerzeitung machen ist ... | ein ständiger Lernprozess | ein Stück Demokratie |
| In 20 Jahren bin ich ... | immer noch ich selbst | Physiker |
| Mein Idol | typografisch: David Carson, mental: Reiner Kunze | Captain Picard |