Dossier: Gewalt - DER SPIEGEL
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Dossier Gewalt

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Ausgewählte Artikel





Reden und Positionen


Rede von Gerhard Schröder anlässlich der Wiedereröffnung des Johann-Gutenberg-Gymnasiums

Im April 2002 tötete der Schüler Robert Steinhäuser am Erfurter Gutenberg-Gymnasium 16 Menschen und anschließend sich selbst. Um den Schulbetrieb im Gutenberg-Gymnasium aufrechtzuerhalten und trotzdem auf die Erinnerungen an diesen Amoklauf zu reagieren, wurde die Schule grundlegend saniert und neu gestaltet. Zur Wiedereröffnung der Schule im August 2005 sprach der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder.
http://www.bundesregierung.de/... 


Christian Pfeiffer: Studie über die Gewaltbereitschaft Jugendlicher in den Vororten von Paris (Stand: 10.11.2005)
Professor Christian Pfeiffer ist Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.
http://www.kfn.de/...(PDF-Dokument) 


Christian Pfeiffer: "Medienverwahrlosung als Ursache von Schulversagen und Jugenddelinquenz?"
(September 2003)

Der Autor zeigt den Zusammenhang zwischen medialen Gewaltdarstellungen und der realen Gewaltbereitschaft von Jugendlichen auf und präsentiert Lösungsansätze.
http://www.kfn.de/...(PDF-Dokument) 


Christian Pfeiffer: "Gewalt, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage"
Wenn es darum geht, Perspektiven der Vorbeugung von Gewalt darzustellen, macht es Sinn, zu erörtern, woher es kommt, dass sich manche Menschen durch ein besonders hohes Maß von Zivilcourage oder Nächstenliebe auszeichnen. Drei Thesen geben Anlass zu einer Verknüpfung der Themen "Gewalt", "Hilfsbereitschaft" und "Zivilcourage": 1. Je stärker in einer Gesellschaft die Bereitschaft ausgeprägt ist, sich der Gewalt entgegen zu stellen, umso weniger gibt es Chancen für gewaltbereites Handeln; 2. Mangel an Liebe zu Zuwendung in der jugendlichen Sozialisierung fördert die spätere Gewaltbereitschaft dieser Jugendlichen; 3. Je stärker die Existenz der Menschen von Vereinzelung und individueller Lebensgestaltung geprägt ist, umso mehr hängt die Lebensqualität von der Erfahrung alltäglicher Solidarität ab. Zu diesen Thesen stellt Professor Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, empirische Befunde vor, anschließend werden aus ihnen Konsequenzen abgeleitet.
http://www.kfn.de/...(PDF-Dokument) 


Wolfgang Huber: "Religion - Politik - Gewalt"
Der Evangelische Theologenkongress 2005, der am 18. September in Berlin stattfand, widmete sich den Themen Religion, Politik und Gewalt. Der Eröffnungsvortrag vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) Bischof Wolfgang Huber:
http://www.ekd.de/... 


Dokumente im Internet


Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Das Jugendschutzgesetz
Ob Alkoholausschank, Disco-Besuch, Verkauf von Tabakwaren, Abgabe von Filmen oder Computerspielen: Das Jugendschutzgesetz dient dem Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit. Mit dem neuen Jugendschutzgesetz des Bundes wurden im Juli 2005 das Gesetz zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit und das Gesetz über die Verbreitung jugendgefähr-dender Schriften und Medieninhalte zu einem einheitlichen Gesetz zusammengeführt.

Das Gesetz regelt den Verkauf und die Abgabe von Tabak, Alkohol, Filmen und Computerspielen sowie den Aufenthalt in Diskotheken und Gaststätten.
http://www.bmfsfj.de/... 


Bundesjustizministerium: Report über die Auswirkungen des Gesetzes zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung
Das Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung hat bereits fünf Jahre nach seinem Inkrafttreten zu einem Bewusstseinswandel in der Bevölkerung geführt. So lautet die positive Bilanz, die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries bei der Europäischen Fachtagung "Gewaltfreie Erziehung" vor Wissenschaftlern, Praktikern und Experten am 20. Oktober 2005 gezogen hat. Das Recht des Kindes auf gewaltfreie Erziehung wurde im November 2000 im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert und damit jede Art körperlicher oder seelischer Gewalt gegenüber Kindern verboten.
http://www.bmj.bund.de/...(PDF-Dokument) 


Broschüren und Publikationen


Bundeszentrale für politische Bildung: "Zivilcourage lernen: Analysen - Modelle - Arbeitshilfen"
Kann man Zivilcourage lernen und lehren, trainieren und steigern, und wenn ja, wie? Wie ist wirksames pädagogisches und politisch-soziales Handeln zur Förderung von Zivilcourage möglich - nicht nur "von oben", sondern vor allem auch "von unten", aus der Mitte der Gesellschaft heraus, im Alltag der Bürger, individuell oder getragen von Bürgerinitiativen, Medien, privaten Organisationen und staatlichen Einrichtungen? Die Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung beschreibt wissenschaftliche Erkenntnisse und erprobte Modelle aus der gesellschaftlichen Praxis wie aus dem Bereich der politischen Bildung zum Thema Zivilcourage.
http://www.bpb.de/... 


Bundeszentrale für politische Bildung: "Mobbing"
Mobbing ist in allen gesellschaftlichen Bereichen weit verbreitet. Manche Mobbing-Handlungen sind für sich genommen eher harmlos. Eine erdrückende Gewalt entwickeln solche Handlungen erst, wenn sie systematisch ausgeübt werden. Die Broschüre "Mobbing" wurde für zwei verschiedene Arbeitsgruppen mit zwei unterschiedlichen Arbeitsblättern konzipiert. Beide Arbeitsblätter legen - anhand von Bildergeschichten - Mobbinghandlungen im Alltag offen. Auf dem einen Arbeitsblatt werden mögliche Gegenmaßnahmen vorgestellt und zur Diskussion gestellt. Das andere Arbeitsblatt enthält einen "Mobbing-Test", bei dem Schülerinnen und Schüler feststellen können, ob sie selbst zu den Opfern gehören.
http://www.bpb.de/...