Schikane gegen US-Schüler "Bin Ladens Söhne wollen wir hier nicht"
Washington - Die Angriffe hätten Osama so stark belastet, dass er seinen Namen geändert und sogar versucht habe, sich das Leben zu nehmen, klagten die Eltern. Der 16 Jahre alte Schüler, der sich jetzt "Sammy" nennt, wurde wegen seiner Namensverwandtschaft mit dem Terrorchef Osama bin Laden immer wieder von Lehrern schikaniert.
"Ich dachte, du wärst irgendwo tief in einer Höhle", soll nach Aussage des Jungen ein Sportlehrer gesagt haben. Einen Sicherheitsbediensteten der Schule zitierte der Junge mit den Worten: "Wir wollen bin Ladens Söhne nicht in unserer Schule." Seine Mitschüler hätten ihn hingegen stets mit Respekt behandelt und das Verhalten der Lehrer ebenfalls verurteilt, sagte Osama al-Najjar.
Die Familie New Yorker Teenagers zieht nun gegen die Schulbehörde vor Gericht. Osamas Eltern werfen den Verantwortlichen rassistische und religiöse Diskriminierung vor.
pop/dpa