Bayern und Baden-Württemberg Süddeutschland soll Privileg bei Sommerferien behalten
Urlauber am Strand von Warnemünde: Weiter fester Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg
Foto: Jens Büttner/ dpaBayern und Baden-Württemberg behalten nach SPIEGEL-Informationen ihr Privileg eines festen Startzeitraums der Sommerferien. Das geht aus der internen Beschlussvorlage für die "langfristige Sommerferienregelung 2018 bis 2024" hervor. Die Kultusministerkonferenz soll in der kommenden Woche darüber entscheiden.
Laut der Vorlage werden die Sommerferien in den beiden südlichsten Bundesländern jeweils zwischen dem 25. Juli und dem 1. August beginnen. Die anderen Länder rotieren hingegen beim Ferienstart zwischen 20. Juni und 26. Juli.
Der sogenannte Ferienkorridor zwischen dem Ferienbeginn im ersten und dem Ferienende im letzten Bundesland wird demnach einmal 86 Tage, einmal 83 Tage, einmal 82 Tage und viermal 80 Tage betragen. Wirtschaftsminister und Tourismusverbände fordern eine Untergrenze von 85 Tagen.
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"Jeder Tag, um den sich die Ferienkorridore verkürzen, kostet die Tourismuswirtschaft bis zu 120 Millionen Euro Umsatz", sagt Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Harry Glawe (CDU), Vorsitzender der Wirtschaftsministerkonferenz. "Mit einer weiteren Ausweitung der Ferienzeiten wären die Schuljahre kaum noch vernünftig zu organisieren", sagt hingegen Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD), vor allem im Hinblick auf "kontinuierliche Lernzeiträume" und "gesicherte Prüfungsabläufe".
Vor einigen Wochen hatte NRW-Schulministerin und KMK-Vorsitzende Sylvia Löhrmann gesagt, kein Land habe ein Interesse, die großen Ferien bis in die zweite Septemberhälfte auszudehnen.
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