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In Schuljahr 2003/2004 haben sich 968 Titel aus der ganzen Welt am SPIEGEL-Wettbewerb »Die Schüler zeitungen des Jahres« beteiligt. Es hätten über 1000 werden können, wenn einige Bewerber nicht den Einsendeschluss 31. März erheblich überschritten hätten. Die Gesamtzahl der Bewerbungen in den insgesamt acht Kategorien betrug 2189;das sind 128 weniger als im Vorjahr.
Die Teilnehmer kamen diesmal aus 18 Ländern. Österreich war mit 20 Titeln unter den ausländischen Magazinen wie stets am stärksten vertreten; aus der Schweiz nahmen fünf, aus Spanien zwei Schülerzeitungen teil. Außerdem bewarben sich Blätter aus Algerien, Bolivien, Brasilien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Kenia, Namibia, Polen, Portugal, Rumänien, Tschechien, der Türkei und den USA. Drei von ihnen (aus Sofia, St. Cloud und Wetzikon) schafften es in verschiedenen Kategorien unter die Top Ten.Die meisten deutschen Teilnehmer (191) kamen aus Bayern. Daraus ergibt sich eine sagenhafte Quote: 73 Prozent der bayerischen Schülerzeitungen haben am SPIEGEL-Wettbewerb teilgenommen. Ganz anders Nordrhein-Westfalen, das mit 154 zwar die zweithöchste Teilnehmerzahl stellt; das sind allerdings nur 23 Prozent der im größten deutschen Bundesland erscheinenden Schülerzeitungen. Ebenfalls weit unterdurchschnittlich haben sich die Titel aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bremen beteiligt. Bayern stellte aber nicht nur Masse, sondern auch Klasse und bestach mit 27 Nominierungen unter den insgesamt 79 Top Ten. Auf dem zweiten Rang folgte Nordrhein-Westfalen mit 14 ausgezeichneten Titeln, dahinter Baden-Württemberg mit 10. Einige Bundesländer gingen allerdings auch leer aus (siehe Tabelle).
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