Uni Heidelberg: Manager in eigener Sache - DER SPIEGEL
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Uni Heidelberg Manager in eigener Sache

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das Klischee vom Gelehrten, der einsam in seiner Studierstube vor sich hin arbeitet, ist längst überholt: Wer heute die Wissenschaft als Beruf wählt und darin erfolgreich sein will, muss vernetzt und öffentlichkeitsbewusst arbeiten. Schließlich gilt es beispielsweise, die eigene Arbeit bekanntzumachen, Fördergelder einzuwerben, fähige Mitarbeiter zu fördern und Anschluss an die internationale Forschergemeinde zu halten. Der Haken: Solche Fähigkeiten werden an der Uni kaum gelehrt. Diesem Mangel will jetzt die Universität Heidelberg abhelfen. Das auf ein Jahr angelegte "Junior-Professional-Management-Programm" soll Nachwuchsforschern das nötige Rüstzeug im Wissenschaftsmanagement vermitteln. Den Debütkurs absolvieren derzeit zwölf Jungakademiker aus den Natur-, Geistes-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften. Der Kurs kostet 8700 Euro und wird zur Hälfte von einem Sponsor bezahlt.