68-Aufstand Der Muff von 40 Jahren
Lebendig ist er noch, der Geist von 68, für Matthias Kutsch sogar ein bisschen zu lebendig. Der Heidelberger Politikstudent, 24 Jahre alt und Bundesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), erzählt: Unflätige Beleidigungen müssten er und seine Parteifreunde über sich ergehen lassen, sogar Ohrfeigen; im Dezember hätten politische Gegner versucht, die Tür eines Berliner RCDS-Büros zu zertrümmern.
Das sei typisch für einige Widersacher, die glaubten, das Werk Rudi Dutschkes oder Che Guevaras fortführen zu müssen, schimpft Kutsch: "Es ist unglaublich, mit welchem Realitätsverlust manche linke Studenten die damalige Zeit verklären." Jan Schalauske, 27, ist einer von denen, die sich "durchaus in der Tradition der 68er" sehen. Gewalt lehnt er zwar ab, doch setzt er sich für die "Umverteilung von Macht und Eigentumsverhältnissen" ein. Schalauske und seine Mitstreiter haben deshalb das Kürzel der "erfolgreichsten Studentenorganisation aller Zeiten" wiederbelebt.
"Die Linke.SDS", so nennt sich in zielsicherer Anmaßung seit vergangenem Jahr die Hochschulgruppe der Partei Die Linke. Wie die studentischen roten Garden von damals will der neue SDS den Umsturz auf eine solide ideologische Basis stellen: In Gruppen sollen die Kommilitonen Klassiker von Karl Marx und Friedrich Engels studieren, für den 1. Mai lädt Die Linke.SDS zu einem "68er-Kongress" nach Berlin.
1968, die ewige Referenz. 40 Jahre nach ihrem Höhepunkt geistert das Vermächtnis der Studentenrevolte noch immer durch die deutschen Hochschulen - als Feindbild oder Vorbild für Studentenpolitiker, als Ikonen-Lieferant+in für T-Shirts und Protestplakate oder schlicht als Ereignis, zu dem man sich irgendwie zu verhalten hat, auch wenn es doppelt so lange zurückliegt wie das eigene Geburtsjahr.
Eine Meinung zu 68 hat fast jeder
Wer mit heutigen Studiosi über die berühmte Jahreszahl und ihre Folgen spricht, erntet selten Schulterzucken. Eine Meinung hat man eben zu 68, denn die damalige Zeit wirkt bis heute nach, bis hinein in die persönliche Lebenswelt der Studenten - und das bei einer Generation, die gemeinhin als unpolitisch gilt.
Damit hören die Gemeinsamkeiten in der Einschätzung aber schon auf - nicht nur bei konkurrierenden Jungpolitikern. In der virtuellen Selbstentblößungsbörse StudiVZ etwa sind Diskussionsgruppen gelistet, die so unterschiedliche Namen tragen wie "68er-Bashing", "Wir hassen Alt-68er", "Gegen-Gegen-68er" oder "Die 68er - das waren noch Studenten". Ungefähr so breit ist auch die Palette der Verfehlungen und Leistungen, die den 68ern zugeschrieben werden: leistungsfeindliche Professoren, unverständliches Soziologen-Geschwafel in den Seminaren einerseits, andererseits der Abbau von Hierarchien und das Ende der Verklemmtheit.
Diese Bandbreite war bereits im Ablauf der Revolte angelegt, deren Kulminationspunkt sich nun jährt. Es begann einige Jahre zuvor im kalifornischen Berkeley, wo sich Studenten 1964 Redefreiheit auf dem Campus erkämpften. Von dort griff der Protest auf Europa über. 1966 inszenierten Nachahmer an der Freien Universität Berlin das erste deutsche "Sit-in", als sie Räume besetzten, die ihnen der Akademische Senat nicht mehr für politische Veranstaltungen zur Verfügung stellen wollte.
"Heil dir im Siegerkranz, du großer Mummenschanz"
Die Zeit des eher spielerischen Un+gehorsam+s endete am 2. Juni 1967: Während in der Deutschen Oper in Berlin der persische Staatsgast Schah Resa Pahlewi nebst Gattin den Klängen der "Zauberflöte" lauschte, machten in den Straßen Polizisten Jagd auf Demonstranten. Unter ihnen war auch der 26-jährige Philologiestudent Benno Ohnesorg, der zum ersten Mal überhaupt an einer Straßendemonstration teilnahm. Er wurde zum Märtyrer: Ohnesorg starb auf einem Hinterhof-Parkplatz, nachdem ein Kriminalbeamter auf ihn geschossen hatte.
Viele bislang gleichgültige Studenten drängte es nun, Partei zu ergreifen. Bisher hatten sie mit dem Vokabular der Radikalen, mit Kulturrevolution, Planwirtschaft, Rätesystem und Basisdemokratie wenig anfangen können. Doch war nicht eine Staatsmacht, die einen unschuldigen Studenten erschoss und den Verantwortlichen später freisprach, moralisch fragwürdig und morsch?
Provokantere Formen des Protests griffen um sich. "Heil dir im Siegerkranz, du großer Mummenschanz", verspotteten Studenten die Machtinsignien ihrer Rektoren. Auf die akademischen Würdenträger regnete es bei Veranstaltungen Konfetti, Luftschlangen und Flugblätter, Professoren wurden als "Fachidioten" und "autoritäre Scheißer" verhöhnt.
Neben den "Teach-ins", autonomen Seminaren, wurden auch "Go-ins" populär, das Sprengen unwillkommener Lesungen. Zum Jahreswechsel 1967/68 meldeten 10 der 34 westdeutschen Hochschulen Unruhen.
Zum unumstrittenen Führer der Bewegung schwang sich ein gewisser Alfred Willi Rudolf Dutschke auf. Er stand dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund vor, der 1961 von der Mutterpartei SPD wegen zu linker Positionen verstoßen worden war. Rudi Dutschke war aus dem ostdeutschen Luckenwalde nach West-Berlin gewechselt, weil ihm die DDR wegen Ungehorsams einen Studienplatz verwehrt hatte.
Ausgestattet mit viel Charisma und der Kondition eines ehemaligen Zehnkämpfers, riss der Vordenker seine Kommilitonen mit. Seine Folgerung aus verbissener Theorie-Lektüre lautete: "Diskutierende Kongresse und konzessionierte Demonstrationen bringen uns keinen Schritt weiter. Ohne Provokation werden wir überhaupt nicht wahrgenommen."
Dutschke musste für sein Engagement teuer bezahlen
Über den gärenden Hochschulen hing wie ein "imaginärer Geschützdonner" (der Historiker Wolfgang Kraushaar) der Krieg der USA in Südostasien. "In Vietnam werden auch wir tagtäglich zerschlagen", rief Dutschke im Februar 1968 auf dem "Internationalen Vietnam-Kongress" Hunderten Abgesandten des Jungprotests aus aller Welt zu. Die Parolen ihrer Protestzüge hallten durch die Berliner Häuserfluchten: "Ho, Ho, Ho Tschi-minh!" und "Bürger, lasst das Gaffen sein, kommt herunter, reiht euch ein!"
Doch der erstrebte Schulterschluss mit Arbeitern und kleinen Angestellten blieb aus, vielerorts schlug den Studenten unverhohlene Feindschaft entgegen: "Gammler", zischte es vom Straßenrand, "Geh doch nach drüben", "Arbeitslager" oder "Gaskammer". Studentenführer Dutschke musste für sein Engagement teuer bezahlen: Im April 1968 schoss ihn ein antikommunistischer Hilfsarbeiter nieder, nachdem er ihn zuvor als "dreckiges Kommunistenschwein" beschimpft hatte. Dutschke überlebte mit dauerhaften Verletzungsfolgen.
Zehntausende gingen wütend auf die Straße, in Berlin brannten die Zeitungslaster des verhassten Springer-Verlags. Doch ohne seinen führenden Kopf zerfaserte der Protest: Maoistische Grüppchen kämpften nun gegen Marxisten und Leninisten, Studentinnen revoltierten gegen ihre männlichen Mitkämpfer, weil sie es leid waren, nur die Groupies der Revolution zu sein. Die Antiautoritären polemisierten gegen den Theorieüberhang ihrer ehemaligen Mitstreiter, die Ur-WGs von Kommune 1 und 2 widmeten sich lieber den eigenen Sexualbeziehungen als der gesellschaftlichen Realität.
In Berlin erwarb sich der 24-jährige Kommunarde und Student Karl-Heinz Pawla die Anerkennung seiner Mitstreiter, indem er nach tagelangem Training seinen Darm passgenau in einer Gerichtsverhandlung entleerte und dann Verfahrensakten als Toilettenpapier benutzte.
Die großen Gesellschaftsentwürfe und die Verschwörungs-Theorien sind passé - was zählt stattdessen?
Der militanteste Teil der Bewegung entschloss sich dazu, den Kampf gegen den verhassten Staat nun bewaffnet als Rote Armee Fraktion fortzuführen. Dem nun beginnenden Terror fielen insgesamt über 30 Menschen zum Opfer.
Das alles ist Geschichte, wie sich vier Jahrzehnte nach 68 an der Technischen Universität Chemnitz beobachten lässt. Dort zeichnet Politikprofessor Alfons Söllner eine Silhouette an die Tafel, die einem verunglückten Matterhorn ähnelt: "So in etwa verlief die Protestbewegung in Deutschland." Zwei weitere schwungvolle Zeichnungen für Frankreich und USA folgen.
Das Hauptseminar trägt den Titel "Die deutsche Studentenbewegung 1967-69". Der Raum ist bis auf den letzten Platz belegt, die meisten der 40 Kursteilnehmer sind zwischen 1985 und 1987 geboren. Rudi Dutschke, den SDS oder Benno Ohnesorg kennen sie nur aus Erzählungen oder Büchern. Spätestens bis zum Ende des Semesters müssen sie sich jedoch einen gründlichen Überblick gebildet haben, der Klausurtermin rückt näher.
"Ich glaube, dass man die Bewegung auf jeden Fall mit einer gewissen Skepsis betrachten muss", sagt Peter Virgin, 20, später in der Mensa. "Schließlich hat sich daraus auch die Terrororganisation Rote Armee Fraktion entwickelt." Virgin stochert in den Spätzle, die welk zwischen den Bohnen auf dem Teller liegen. "Unter dem Strich kam aber sicher mehr Gutes als Schlechtes dabei heraus. Die Universitäten sind demokratischer und offener geworden."
Studenten heute: Pragmatisch, aber durchaus aktiv
"In einigen wichtigen Punkten konnten die 68er kaum etwas bewegen", meint hingegen Julia Nickel, 22, die den Jusos angehört. Gründe, auf die Straße zu gehen, gebe es heute noch genauso wie damals. "Und das tun wir ja auch." Erst im Dezember hätten in Dresden mehr als 7000 Hochschüler gegen eine Reform des Sächsischen Hochschulgesetzes demonstriert.
Vielleicht ist dieser eher pragmatische Ansatz typisch für die heutige Studentengeneration. An fragwürdige politische Großinterpretationen vom Schlage "USA-SA-SS" oder Verschwörungstheorien von allgegenwärtiger "Manipulation" oder "Konsumterror" will heute kaum noch jemand anknüpfen.
Die Aktionen von Frankfurter und Marburger Studenten, die im Frühjahr 2006 Autobahnen und Bahngleise blockierten und dafür teilweise Bewährungsstrafen wegen Nötigung und Freiheitsberaubung kassierten, erscheinen da schon fast radikal. Im Vorfeld der Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen im Januar waren lediglich jeweils einige hundert Studenten bereit, gegen bereits eingeführte Studiengebühren auf die Straße zu gehen.
"Die Art des Engagements und des Interesses hat sich geändert", sagt Stephan Leibfried, Politologe an der Universität Bremen und Hochschullehrer seit 1974. "Wenn es um das Einfordern besserer Arbeitsbedingungen geht, sind die heutigen Studenten sehr aktiv, sie orientieren sich an betriebsnahen Themen."
Das politische Interesse von Studenten hat sich über Jahre hinweg kaum geändert, hat die Arbeitsgruppe Hochschulforschung an der Universität Konstanz ermittelt. Im vorvergangenen Jahr gaben 94 Prozent der Studenten an, sie verfolgten das allgemeine politische Geschehen, ähnlich viel wie in den Jahren 1998 mit 92 Prozent oder 1987 mit 95 Prozent.
Ein Haufen Karrieristen und Opportunisten?
Nach einer Erhebung des Hochschul Informations Systems (HIS) engagieren sich zwei Drittel der Studenten gesellschaftlich - sei es im Sportverein, in der Big Band oder im Studierendenparlament. Allerdings stecke "hinter diesen hohen Zahlen pragmatisches Kalkül", erläutert Lars Fischer, Verfasser der HIS-Studie. "Die Studenten setzen sich mit Blick auf ihre spätere Berufskarriere zunehmend unter Druck. Es gehört bei vielen Arbeitgebern zum guten Ton, dass man Engagement vorweist."
Die um 1988 Geborenen - ein Haufen Opportunisten, die sich ins gemachte Nest setzen und davon profitieren, dass die 68er die "unbewohnbare Bundesrepublik erst bewohnbar" gemacht haben, wie es der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger zugespitzt hat? Eine Bande Karrieristen, denen das eigene Fortkommen wichtiger ist als das Gemeinwohl?
Ironischerweise sind daran vielleicht tatsächlich die 68er mit schuld. HIS-Autor Fischer vermutet den Hauptgrund für das neue Engagement nämlich in der "Umstrukturierung des deutschen Studiensystems" in diesem Jahrzehnt - und die kann man mit einigem Recht auch als Reform der Reformen der 68er begreifen.
Diese hatten der alten Universität Humboldtscher Prägung den Garaus gemacht ohne zu wissen, was an deren Stelle treten sollte. Mit dem notwendigen Ausbau gingen den Hochschulen auch die Standards verloren. Zensuren wurden entwertet, Praxisnähe war als Anbiederung an die Wirtschaft verpönt.
Um den Ansturm an Studierwilligen zu bewältigen, wurden in großem Stil neue Dozenten eingestellt, oft mit wenig Rücksicht auf deren akademische Qualifikationen. Diese "Discount-Professoren" (Historiker Götz Aly) besetzten die Lehrstühle auf Jahre. Stiftungsfeste und akademische Feiern wurden abgeschafft, Repräsentation galt als gestrig.
Sogar die einst verhassten Talare tauchen wieder auf
Seit einigen Jahren ist die Gegenbewegung in vollem Gang: Die Studienzeiten wurden mit der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse gestrafft. Nicht mehr der Anspruch auf Selbstfindung gibt den Takt vor, sondern ein verschulter Stundenplan. Wettbewerb ist kein Schimpfwort mehr, Elitenförderung ein Standortfaktor.
Mit der Einführung von Studiengebühren in mehreren Bundesländern ging auch die Episode des Umsonst-Studiums zu Ende, die 1970 begann, als das Hörergeld von 150 bis 300 Mark abgeschafft wurde. Selbst die einst verhassten Talare tauchen wieder auf - getragen werden sie nun von Studenten bei Abschlussfeiern und Zeugnisübergaben, freiwillig. "Im Grunde sind diese Veränderungen im Ergebnis viel radikaler als die Umwälzungen, die die 68er für die Universitäten gebracht haben", sagt Politikprofessor Söllner.
Die Kehrseite der neuformatierten Hochschule: Für freies Denken und Exkurse außerhalb des Stundenplans bleibt wenig Raum, wenn es auch noch die spärliche Freizeit karrierefördernd zu organisieren gilt. Die Hochschule bildet dabei nur die Veränderung der Arbeitswelt ab.
Anders als die Generation der 68er sehen sich heutige Jungakademiker einem scharfen Wettbewerb um Stellen und Aufstiegschancen ausgesetzt: Während in den sechziger Jahren gerade einmal acht Prozent eines Altersjahrgangs studierten, sind es heute immerhin 37 Prozent. Und der Trend hält an: In der jüngsten Studentenumfrage des Automobilzulieferers Continental gaben die Befragten an, sie erwarteten von der globalisierten Arbeitswelt "Arbeiten im Ausland" und "mehr Konkurrenz / Wettbewerbsdruck".
"Arbeitslosigkeit kannten wir 68er nur aus Büchern"
"Ich räume ein, dass Studenten es heute wesentlich schwerer haben, ihren Platz in der Gesellschaft aktiv einzunehmen", sagt Detlev Albers, Politikprofessor, SPD-Politiker und einstiger Bannerträger der Revolte. "Arbeitslosigkeit kannten wir 68er zumeist nur aus Büchern."
Albers wurde zum Protest-Promi, weil er den wohl berühmtesten öffentlichen Spruch der 68er mitgeprägt hatte: "Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren". Am 9. November 1967 setzte sich der damalige Jurastudent gemeinsam mit seinem Freund Gert Hinnerk Behlmer an die Spitze der universitären Würdenträger, die zur feierlichen Übergabe des Rektorats ins Audimax der Universität Hamburg einzogen.
Die beiden Revoluzzer waren gekleidet wie Konfirmanden, mit Schlips und Kragen; als Albers aus der Innentasche seines Jacketts heraus das schwarze Transparent entrollte, zitterten ihm die Knie. Mit dem Vers habe man thematisieren wollen, so Albers, dass sich die Hochschulen "bislang vor der Aufarbeitung ihrer Rolle im Dritten Reich gedrückt hatten". Der Ausruf eines erbosten Professors bestätigte umgehend die Anschuldigung der beiden Studenten: "Ihr gehört ins KZ!"
Solche historischen Konfrontationen kehrten nicht wieder, sagt Protestforscher Dieter Rucht vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Damals seien die Proteste "eine ungeheure Provokation" gewesen, heute fehlten hingegen "ein klar definierter Gegner, ein starkes Wir-Gefühl und eine beflügelnde Utopie".
Die Zahl der Studenten, die bereit seien, ihr Interesse öffentlich kundzutun, sei im Vergleich zu 68 eher gestiegen. Sie äußerten aber ihren Protest "überwiegend universitätsbezogen". Bei einer kleinen Gruppe der Jüngeren stelle er allerdings einen "verstärkten Drang zum Utopischen" fest.
Seine ganz persönliche Synthese aus 68 formulierte ein StudiVZ-Diskutand so: "Wir tanzen nicht nackt durch den Regen, mögen weder Gewalt noch Kriege, hören gute Musik, lesen vielleicht sogar mal ein Buch, tolerieren nicht alles, duschen regelmäßig und gehen zum Frisör, haben ein gesundes Verhältnis zu unserer Sexualität und unseren Gefühlen, halten den Sozialstaat für richtig, obwohl wir persönlich nicht unbedingt auf ihn angewiesen sind."