Dokumentarfilm: Fast Food - DER SPIEGEL
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Dokumentarfilm Fast Food

Ein neuer Michael Moore?
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Indie-Filmemacher Morgan Spurlock ist mit dem Dokumentarfilm "Super Size Me" derzeit in den USA gut im Geschäft. Einen Monat lang hat der 33-Jährige exklusiv bei McDonald's gegessen und die physischen wie psychologischen Folgen des Junk-Food-Selbstversuchs auf Zelluloid gebannt. "Der Traum jedes Achtjährigen", scherzt der Doku-Cineast aus West Virginia - was jedoch schnell zum Alptraum werden sollte: Fast 14 Kilogramm hat der Filmaktivist während der Dreharbeiten zugenommen. "Mein Cholesterinspiegel ging durch die Decke", so Spurlock, der 2002 schon mit der MTV-Game-Show "I Bet You Will" für Schlagzeilen sorgte. Seit der "Super Size Me"-Premiere beim Kultfilmfestival Sundance in Utah sehen einige den New Yorker gar als neuen Michael Moore. Dabei stand es lange Zeit gar nicht gut um Morgan Spurlocks Leinwandkarriere: Fünfmal wurde er von der renommierten Filmschule an der University of Southern California (USC) zurückgewiesen.