Eltern angeschwindelt Studienabbrecher täuscht Gehirnerkrankung vor
Er wollte seine Eltern davon überzeugen, dass er nicht mehr weiter studieren kann. Daher erfand ein 23-jähriger Thüringer eine schlimme Krankheit. Beim Arzt allerdings flog der Schwindel auf.
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Ein 23-Jähriger aus Sondershausen in Thüringen hat seinen Eltern eine schwere Gehirnerkrankung vorgetäuscht, um sich für seinen Studienabbruch zu rechtfertigen. Nach Angaben der Polizei hatte sich der junge Mann Vordrucke zu Patientenberichten aus dem Internet besorgt und gefälscht.
Die Eltern glaubten die Geschichte zunächst und hielten die Berichte für echt. Der Schwindel flog erst am Mittwoch auf - als der besorgte Vater seinen Sohn zu einem Arzt in Jena begleitete. In der Praxis soll die Fälschung erkannt und die Polizei informiert worden sein, die nun eine Anzeige wegen Urkundenfälschung prüft.
kat/ddp