Emsig an Rhein und Ruhr NRW-Studenten sind Rekordjobber
Studentenjob Kellnerin: Der Druck, Geld zu verdienen, hat sich erhöht
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Einer Erhebung der Arbeitsgemeinschaft der nordrhein-westfälischen Studentenwerke zufolge jobbten die Studenten im Wintersemester 2009/10 durchschnittlich neun Stunden in der Woche, vor fünf Jahren waren es nur acht Stunden. Sie malochen damit wöchentlich fast 1,5 Stunden länger als ihre Kommilitonen in den anderen Bundesländern, die es im Bundesschnitt auf 7,7 Stunden pro Woche bringen.
Wie viel Zeit Studenten in Deutschland für die Arbeit und wie viel fürs Studium aufwenden, misst alle vier Jahre die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW). Sie erschien im Frühjahr 2010 in ihrer 19. Auflage. Das Zeitpensum für den Nebenjob stieg im Vergleich zur vorherigen Studie durchschnittlich um eine Stunde - und darunter leiden Studium und Freizeit gleichermaßen, ermittelten die Forscher. Außerdem zahlten die Eltern 2010 erstmals weniger Geld an ihre studierenden Kinder als in der vorangegangenen Untersuchung - sie seien "am Rande ihrer finanziellen Möglichkeiten", urteilte DSW-Präsident Rolf Dobischat.
"Die Einführung der Studiengebühren hat den Druck auf die Studenten erhöht", sagt Helga Fels, die Leiterin der Studie. Gleichzeitig ist die Arbeitsbelastung für die Studenten an den Universitäten gestiegen: 2006 brachten die angehenden Akademiker nur 32,9 Stunden pro Woche fürs Lernen auf, zuletzt waren es 35,5 Stunden.
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