Sars-Hysterie Uni Berkeley sperrt Asiaten aus
Die amerikanische Elite-Universität Berkeley nimmt auf äußerst befremdliche Art den Kampf gegen die Lungenkrankheit Sars auf. Der Kanzler der Universität verbot kurzerhand Hunderten von angehenden Studenten, nach Berkeley zu kommen. Der Grund: Sie sind Asiaten.
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San Francisco - Kanzler Robert Berdahl teilte auf der Website der Universität mit, die Entscheidung sei nach Rücksprache mit Gesundheitsbehörden der Stadt gefällt worden. Betroffen seien Studenten zum Sommersemester aus Hongkong, Taiwan, China und Singapur. Deren Studiengebühren würden in vollem Umfang erstattet.
Das Schwere Akute Atemwegssyndrom (SARS) wurde zuerst im November in Südchina beschrieben und hat sich inzwischen auf etwa 30 Staaten ausgebreitet. Weltweit wurde am Montag von fast 7000 Fällen und 461 Toten berichtet mit einem Schwerpunkt in Ostasien. Die Krankheit ist in rund sechs bis zehn Prozent der Fälle tödlich, ein Heilmittel ist nicht bekannt.