Siegerbeitrag Wie Lucy Smith Berlin erlebt
Das Wetter war wahnsinnig heiß, als ich Anfang August für ein Jahr in Deutschland ankam. Es war mein erstes Mal in der Hauptstadt, dem Regierungssitz Deutschlands und dem Symbol der Bundesrepublik. Da ich schon seit langem großes Interesse an deutscher Geschichte und Kultur habe, schien Berlin das beste Ziel zu sein, denn keine andere Stadt hat jüngst so viele bedeutende historische Ereignisse erlebt.
Ich hielt Berlin deswegen für die typische deutsche Stadt, exemplarisch für das ganze Deutschland. Jedoch, als ich an diesem ersten Tag vor der von Graffiti bedeckten Tür meiner Wohnung stand, war ich ein bisschen verwirrt. Ich bin keine konservative Engländerin, aber das in England ganz beliebte Klischee, die Deutschen seien von Ordnung und Regeln fast besessen, war noch nach drei kurzen Reisen nach Deutschland fest im Kopf. Als ich da nervös wartete, fragte ich mich, ob ich in dasselbe gehorsame, regulierte Land gekommen war, das ich damals anscheinend in Koblenz, Köln und Mülheim entdeckt hatte. Ich sah das Schaufenster des Haushalts- und Eisenwarengeschäfts nebenan an und bemerkte den ausgestopften Dachs, der auf einem Kühlschrank stand. Berlin schien schon etwas ganz anderes zu sein: groß, laut, manchmal schmutzig und hässlich.
All diese Sinneseindrücke waren an diesem heißen Tag fast tastbar und ich fühlte eine nicht unangenehme Mischung aus Unsicherheit und Neugier. Es war mir sofort klar, dass man hier etwas Einzigartiges erfahren könnte und ich begann mich zufrieden zu fühlen und wurde auch ein bisschen triumphierend. Ich war endlich froh, dass ich gegen den Willen meiner Familie und meiner Freunde gegangen war und Berlin statt Rom für mein Jahr im Ausland gewählt hatte. Es war mir sofort klar, dass die deutsche Hauptstadt weder langweilig noch von Ordnung beherrscht war. Ich war wirklich gespannt, dort zu sein. Ich konnte es an diesem ersten Tag nur als lebendig beschreiben, viel lebendiger als die anderen Großstädte, die ich besucht hatte und ich wollte es entdecken.
Meine erste Woche blieb verwirrend. Es war, als ob ich meine neue Heimatstadt durch ein Kaleidoskop anschaute. Ich bekam viele winzige, zerrissene Eindrücke, die irgendwie nicht zusammenpassten. Es wirkte fast beruhigend auf mich, als ich anderthalb Stunden in einer Schlange im Schöneberger Rathaus anstehen musste. Nach meiner Ankunft hatte ich eine unvorstellbare Menge Bürokratie erwartet und in dieser Hinsicht wurden meine Vorstellungen erfüllt. Es dauerte fast einen ganzen Morgen, zuerst ein Anmeldeformular auszufüllen und dann eine Lohnsteuerkarte zu bekommen. Ich kam wieder raus in die Sonne mit dem stolzen, besserwisserischen Lächeln eines Mitglieds des viel gelasseneren Großbritanniens.
Als ich dann aber in den Park nebenan lief, wurde ich mit einem ganz anderen Bild konfrontiert. Überall waren halb nackte Leute unregelmäßig und gedankenlos auf dem Rasen liegend zu sehen. Als ich mich vorsichtig hinsetzte, damit ich nicht zu viel von den nackten Beinen unter meinem Rock zeigte, schaute ich ein Mädchen an, das sich sorglos sofort bis auf die Unterwäsche auszog. Viel gelassener? Ich fragte mich das, während ich auch bemerkte, wie braun die meisten schon waren. Die drei Sonnenstudios, die ich in meiner Straße gesehen hatte, verrieten das Geheimnis der Leute. Vielleicht war gelassen nicht das treffende Wort; es war eher eine Art geübter Gelassenheit.
Jedoch wurde mir klar, dass sich niemand darum kümmern würde, ob ich, so blass wie Schnee unter den Kleidern, dasselbe wie das Mädchen machte. Ich hatte schon in den ersten Tagen so viele Leute aus verschiedenen Ländern und Kulturen gesehen und ich spürte in Berlin eine Freiheit, sich selbst auszudrücken, die ich vorher nirgendwo, geschweige denn in Großbritannien, erfahren hatte. Ich musste lachen, als mein Freund mich anrief und mich nach Männern mit Lederjacken und Pferdeschwänzen fragte. Ich antwortete, sie wären zu sehen, wie jeder andere Modestil. Es war klar, dass hier fast alles ging.
Die Stadt selbst entdeckte ich begeistert. Hier war ich auch überrascht. Es gab keine Altstadt mit Puppenhaus-Gebäuden, die man so oft in Deutschland sieht, sondern eine riesengroße Mischung von Altem und Neuem, Schönem und Hässlichem, anscheinend ohne Ordnung zusammengepackt, was vielleicht Berlin-einzig ist. Die halb zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie der mit Brettern vernagelte Palast der Republik sind mächtige Mahnungen der jüngsten, oft grausamen Geschichte der Hauptstadt. Man kann in fünf Minuten von dem schönen Stadtteil Prenzlauer Berg bis zum ehemaligen Todesstreifen laufen.
Berlin ist eine Mischung und ich finde, darin liegt eine Schönheit. Berlin scheint eine besondere Ehrlichkeit zu haben, da es überall sichtbare Beweise der schmerzlichen Geschichte der Stadt gibt. Der umstrittene Wiederaufbau eines Stücks der Mauer in der Nähe vom Checkpoint Charlie fand ich besonders interessant, denn es geht um eine für die Hauptstadt sehr wichtige Frage: Man muss ein Gleichgewicht finden, so dass man an die Geschichte denken kann, ohne positiven Fortschritt und neue Entwicklung zu verhindern. Es scheint mir jedoch, dass Gedächtnis besonders in Ostberlin sehr wichtig ist, und man versucht die grausame Geschichte in der öffentlichen Erinnerung zu behalten.
Auch die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und danach bleibt den Einwohnern und den Touristen nicht verborgen. In der langen Nacht der Museen besuchte ich zuletzt das Jüdische Museum. Das riesengroße Gebäude sah in der Dunkelheit ganz bedrohlich aus. Drinnen war es ein Labyrinth von Fluren und Räumen. Ich fühlte mich nicht besonders wohl, als ich die grausamen Geschichten von jüdischen Familien während des Zweiten Weltkrieges erfuhr. Es waren aber viele andere Leute da, deren Gesichter dieselbe Anstrengung verrieten, die ich fühlte und die meisten waren Deutschen. Sie standen schweigend da und lasen. Es fiel mir plötzlich ein, warum diese alten halb zerstörten Gebäude sowie die neu gebauten Symbole in Berlin so wichtig waren. Der Krieg und seine noch bleibende Erbschaft sind hier selbst viel stärker im Gehirn der Deutschen als in dem der Engländer. In Deutschland ist es natürlich ganz anders. Das zeigt sich in der Tatsache, dass Leute um ein Uhr morgens bereit sind, im Museum zu sein. Ich war noch mal von der Ehrlichkeit und der Geduld der Deutschen beeindruckt. Es schien irgendwie unfair, sich an diesem Abend im Sommer an solche Taten vorheriger Generationen erinnern zu müssen.
Ich bekam den Eindruck, die Deutschen seien meistens gern bereit, etwas Neues zu lernen. Ich bin jetzt davon überzeugt, dass "Informationen lernen" ein Lieblingshobby der Nation ist, denn Tage der offenen Tür gibt es hier häufig. Ich habe schon an vier verschiedenen teilgenommen. Selbst vor meiner Ankunft in Deutschland hatte ich den Eindruck, die Deutschen seien politisch viel bewusster und engagierter als die Engländer. Ich stand eines Samstags im deutschen Außenministerium und versuchte, an einem Europa-Quizspiel teilzunehmen. Es war mir schnell klar, dass ich keine Chance hatte, da ich nicht einmal Ahnung hatte, wie viele Länder es nach der Osterweiterung in Europa geben sollte. Diesen Fakt schienen all die anderen dort zu wissen.
Es ist natürlich ein in England sehr beliebtes Klischee, dass Deutschland sich als Mittelpunkt Europas betrachtet. Dieses von Deutschland symbolisierte Europa wird oft in England mit engstirnigen, pingeligen Regeln verbunden, die angeblich die englische Selbstständigkeit bedrohen. Jedoch passte das Quiz im Ministerium mit diesem Bild überhaupt nicht überein. Deutschland und seine Verbindungen mit Europa schienen etwas sehr Positives zu sein. Das Thema des Tages hieß "Osterweiterung - Respekt für andere Nationen und Kulturen". Zu diesem Zeitpunkt (ich hatte gerade einen neon-orangenen Schlüsselanhänger gewonnen - die Hauptstadt von Estland kannte ich von der Eurovision!) bemerkte ich einen Unterschied zwischen England und Deutschland. Die jungen in neon-orangenen T-Shirts gekleideten Freiwilligen, die das Quiz organisierten, lächelten die ganze Zeit. Es gab überhaupt keine Spur Zynismus, was in England unmöglich gewesen wäre. Ich fragte mich gerade, ob Deutschland vielleicht eine Art Traumwelt darstellte, wo mindestens eine Hälfte der Bevölkerung anscheinend die polnische Hauptstadt nennen könnte und die Züge pünktlich alle fünf Minuten führen, und in mir kam die Vermutung auf, dass die Klischees und der Zynismus der Briten gegen die Rolle der Deutschen in Europa vielleicht mit einem Minderwertigkeitsgefühl zusammenhängen könnten.
Lesen Sie im zweiten Teil, warum Lucy Smith für ein asiatische Imbisskette wirbt und wie sie mit der deutschen Direktheit klar kommt
In bin der Ansicht, dass die Rolle Deutschlands als Vertreter und Unterstützer der europäischen Einheit dem Land eine besondere Stärke gibt, die auch in den Meinungen der Leute offenbar ist. Sie ist eine Art Selbstsicherheit, die offenbar auch viel mit der deutschen Geschichte zu tun hat. Als "Fahrenheit 9/11" im Kino und dann im Fernsehen kam, bemerkte ich sie sofort. Da ich Engländerin bin, taucht in Gesprächen immer wieder das Thema des britischen Engagements im Irak-Krieg auf. Die Frage war nicht wirklich eine implizierte Kritik Englands. Als Engländer in Deutschland fühlt man sich in Berlin immer sehr gut behandelt und wirklich akzeptiert.
Meine Freundinnen konnten aber nicht verstehen, warum ein Krieg zwischen Amerika und Irak uns überhaupt interessierte und fragten sich, warum England es immer für nötig hielt, dem Beispiel der Vereinigten Staaten zu folgen. Mir fiel kein guter Grund ein. Dem Pazifismus der Deutschen konnte man leichter zustimmen und so was wussten die Leute, die gerne an solchen Gesprächen teilnahmen. Jedoch drückt sich dieser Pazifismus selbst - so erfahre ich das als Ausländerin - ironischerweise darin aus, aggressiv zu sein. Denn es ist eine Position, die die Deutschen stark verteidigen.
Die Kommentare in den Zeitungen und die sehr kritischen Meinungen der Leute über die Ereignisse im Irak verraten, dass sie stolz darauf sind, dass Deutschland daran nicht beteiligt ist. Es ist fast besserwisserisch. Ich bemerke etwas Ähnliches, wenn ich versuche, ein Paar Klischees oder Vorurteile über die Engländer von den Deutschen zu extrapolieren. Es frustriert mich manchmal, dass ich immer dieselbe Antwort bekomme, die Engländer seien freundlich und höflich und wir hätten nichts gegen sie. Unser böser Freund betrachtet uns mit Freundlichkeit, aber vielleicht sehen sie unsere Beziehung ähnlich der, die sie mit allen anderen Ländern haben.
Ich glaube, dass die Selbständigkeit der Deutschen in Bezug auf den Krieg und die USA auch ein anderes, wichtiges Merkmal offenbart, nämlich Direktheit. Genau wie die deutsche Regierung zum Krieg Nein sagte, nimmt die Bevölkerung niemandem krumm zu sagen, was man will. Nach ungefähr einem Monat in Deutschland hatte ich gelernt, nicht beleidigt zu sein, wenn jemand auf der Straße mit einem lauten, 'Hallo!' um meine Aufmerksamkeit bat. Zuerst kam es mir sehr unhöflich vor, aber nach einer Weile begann ich den Sinn dahinter zu sehen. Man spart so viel Zeit, indem man so eine kurze Ansprache verwendet. Ich respektiere jetzt diese Form deutscher Tüchtigkeit, durch die sie sofort genau das machen können, was sie wollen. Wenn man nicht so viel Wert auf die ersten Eindrücke legt, kann man sich auf seine eigenen Ziele konzentrieren (wie Deutschland während des Irak-Krieges).
Ich war seit sechs Wochen in Berlin, als ich eines Abends nach der Arbeit kurz ins Woolworth gehen wollte. Als ich auf der Rückfahrt fast meine Haustür erreicht hatte, kam ein Deutscher auf mich zu. Ohne Zeremonie stellte er sich vor und in weniger als einer Minute erfuhr ich, er sei Koch, er wolle eine Kette asiatischer Imbisse gründen und mein Gesicht sei genau passend für seine Werbekampagne. Ich konnte es kaum glauben, aber ich unterdrückte mein Lachen. Man kann so etwas in Deutschland ohne Angst machen, weil sich die Leute darüber nicht lustig machen würden. Als ich mehr über seine Pläne hörte, spürte ich einfach eine Ehrlichkeit und seinen Wunsch, nach einem Ziel zu streben. In Deutschland existiert auch einfach nicht dieser sehr komplizierte und strikte Höflichkeits-Code, der immer noch das Benehmen der Briten beeinflusst. Ich erlaubte ihm, ein Paar Fotos zu machen. Direktheit brachte anscheinend Ergebnisse.
In vielerlei Hinsicht scheint mir das Leben in Deutschland einfacher und weniger von überflüssigen Sachen übersät zu sein als mein eigenes zum Beispiel. Ich glaube, dass meine einzigen Integrations-Schwierigkeiten in diesem Land mit der deutschen Direktheit zu tun haben, da ich es immer noch schwer finde, um etwas zu bitten, ohne zuerst sehr viel um die Frage herum zu reden. Diese deutsche Eigenschaft ist, meiner Meinung nach, eine Art Tüchtigkeit und diese Tüchtigkeit ist für die Deutschen im ganzen Leben sehr wichtig.
Obwohl es mich immer noch nervt, verstehe ich warum die Einkaufstüten im Supermarkt nicht kostenlos zur Verfügung stehen. Ich fühle mich immer noch als Außenseiterin, wenn ich aus dem Supermarkt gehe, den Einkauf in meinen Armen. Vielleicht ist es ein wahres Zeichen von Integration, wenn man sich endlich daran erinnert, eine Tasche mitzunehmen. Die Deutschen wollen nicht nur die Umweltverschmutzung verringern, sondern auch, dass alles so glatt und erfolgreich wie möglich läuft. Erfolg: Über dieses Thema sprechen die Deutschen gern. Der Typ, der mir auf der Straße begegnet war, sprach viel über die Ziele und Methoden erfolgreicher Firmen wie Aldi und nicht in Deutschland gegründeter Betriebe wie Ikea. Ich habe mit manchem Deutschen über Ikea gesprochen. Sie haben alle sofort die erfolgreiche Geschäftspraxis gelobt. Es scheint, dass die Deutschen Erfolg respektieren, egal woher er kommt.
Da ich dieses Bild von einem nach Erfolg strebenden und tüchtigen Deutschland hatte, war ich irgendwie überrascht von der heftigen Kritik der Deutschen an einigen Aspekten ihres Lebens. Ich dachte, es wäre hier anders als zu Hause. Das ist es nicht. Die Kritik bezieht sich auch hauptsächlich auf Bereiche, von denen ich vorher meinte, Deutschland sei in ihnen besonders erfolgreich. Ich war zum Beispiel überrascht, als ich erfuhr, dass Deutschland schlechte Noten in der Pisa-Studie bekommen hatte. Ich konnte es kaum glauben, dass in solch einer 'tüchtigen' Nation Schüler wegen der Krankheit des Lehrers zurück nach Hause gehen müssen. Als ich durch meine Arbeit bei einem Schulbuchverlag die Gelegenheit hatte, eine Berufschule zu besuchen, sah ich aus erster Hand, wie viele Schulen, besonders in der Hauptstadt, schlecht ausgerüstet sind. Die Lehrerin musste Hefte austeilen, aber sie hatte nur 14 für eine Klasse von 32. Ich bemerkte auch, wie Probleme in der Ausbildung oft mit anderen verbunden sind. Ich beobachtete einen Englischunterricht, in dem fast die Hälfte der Klasse nicht fließend Deutsch sprechen konnte.
Ich lese mit Interesse, wie die Debatte über Integration und den Bedarf einer deutschen Leitkultur immer heftiger wird. Hier finde ich auch, dass meinen früheren Eindrücken von Deutschland widersprochen werden. Meine vorherige Meinung, die Deutschen seien meistens sehr tolerant, will ich nicht komplett revidieren, aber die entschlossene Offenheit, die man als Engländer erfährt, gilt anscheinend für türkische und muslimische Immigranten nicht. Die Behauptung eines ziemlich prominenten Abgeordneten, dass ein Teil der hier lebenden Ausländer Ghettos gegründet habe, weil sie 'uns Deutsche verachten', halte ich für eine gefährliche Meinung. Es erfüllt das bei vielen voreingenommenen Engländern beliebte Klischee, die Deutschen würden sich als etwas Besseres betrachten. Jedoch ist klar, dass die Meinung des Abgeordneten nur für eine sehr kleine Minderheit repräsentativ ist. Man darf auch nicht vergessen, dass die Türken selbst viel an ihrem täglichen Leben und an der Praxis des Islam ändern müssen, damit Integration überhaupt erreicht werden kann.
Zum Schluss möchte ich sagen, dass ich immer noch neugierig bin, was ich als Nächstes über Deutschland erfahren werde. Vielleicht ist es unmöglich, ein festes Bild oder eine feste Beschreibung für Deutschland und die deutschen Eigenschaften zu finden. Andererseits meine ich, dass es nicht unfair ist, die Tüchtigkeit, Suche nach Erfolg, Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit der Berliner und der Deutschen im Allgemeinen als typische Eigenschaften zu kennzeichnen. Es wird besonders klar, wenn man sie mit den Engländern vergleicht. Es gibt jedoch auch in Deutschland und England ähnliche Sorgen und Probleme.
Das Wichtigste für mich, ist, dass mir der Rest meines einjährigen Aufenthaltes so gefällt wie die ersten vier Monate und vielleicht werde ich mich auch irgendwann an die deutschen Verkehrsregeln gewöhnen, die anscheinend deutscher Tüchtigkeit widersprechen. Autos sollten überhaupt nicht auf einem Fußgängerüberweg fahren, solange das grüne Ampelmännchen leuchtet. Da bin ich sicher. Aber werde ich mich je trauen, das einem deutschen Autofahrer zu sagen?!