Surfen
LOST IN SPACE
Wer beim nächtlichen Blick ans Firmament nicht weiß, ob der helle Schweif da oben ein Komet ist, das Linienflugzeug nach New York oder ein Ufo beim Anflug auf Paderborn, dem hilft das Astrolexikon im Internet. Vom aktuellen Sternenhimmel bis zur jüngsten Mars-Expedition fast alles, was da oben passiert, wird erklärt. Dazu finden sich wunderbare Sternenfotos und sogar ein Quiz. Wer mit einem baldigen Weltuntergang rechnet, dem sei das Kapitel "Impact" empfohlen, in dem allerlei Katastrophenszenarien für den Fall eines Asteroideneinschlags auf der Erde durchgespielt werden. Wer auf das Unheil vorbereitet sein will: Ein Asteroid aus Eisen mit einer Größe von 2 x 3 Kilometern wirkt bei einem Aufprall auf die Erde, als würden mehr als eine Milliarde Atombomben vom Hiroschima-Typ gleichzeitig gezündet.
MIT DEM LATEIN AM ENDE?
Caesars "De bello Gallico", Ciceros "Orationes in Verrem" oder "Asterix apud Britannos" wohl dem, der bereits zu Schulzeiten Latein gelernt hat. Denn für zahlreiche Studienfächer, vor allem in den Geisteswissenschaften und in manchen Fremdsprachen, sind Lateinkenntnisse noch immer vorgeschrieben. Für welches Studienfach welche Kenntnisse erforderlich sind, zeigt die Internet-Seite der Arbeitsgemeinschaft Altertumswissenschaften. Dort finden sich auch viele praktische Hinweise, wie das Latinum an der Universität oder in Privatkursen nachgeholt werden kann, mit wie viel Zeitaufwand dabei zu rechnen ist, was für eine Anmeldung zur staatlichen Prüfung notwendig ist und welche Fragen dort besonders häufig gestellt werden.
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DIE MANAGER VON MORGEN
Es ist längst keine Seltenheit mehr: Milliardenschwere Konzerne lassen sich von Studenten helfen. Mehrere hundert Projekte pro Jahr führen studentische Unternehmensberatungen in Deutschland durch: Die Jung-Akademiker erstellen Marketingstudien, optimieren Produktionsabläufe oder suchen nach neuen Absatzmöglichkeiten. Zu den Kunden zählen die ersten Adressen der Wirtschaft: unter anderem die Deutsche Bank, Hewlett Packard, Grundig sowie das ZDF. Gefragt ist nicht nur das Wissen angehender Betriebswirte und Juristen, mitarbeiten können Studierende aller Fachrichtungen. Dabei entstehen oft Kontakte zu späteren Arbeitgebern. Im Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen haben sich rund 20 Teams zusammengeschlossen, die Homepage bietet Informationen über die einzelnen Gruppen.