The Blood Arm / "Lie Lover Lie" Eigene Note
Mit einem markigen Spruch stellt sich Nathaniel Fregoso, Sänger von The Blood Arm, im ersten Song des Debütalbums "Lie Lover Lie" vor: "I lay down some fucking hits." Recht hat er, an potentiellen Hits mangelt es dem Quartett nicht. Denn obwohl die Band aus Los Angeles kommt, ist britischer Wave-Rock mit Hang zu skandinavischem Neo-Punk ihr Metier. Ganz oben auf der Inspirationsliste steht deutlich Franz Ferdinand, bei denen sie sich zum Beispiel mit "Suspicious Character" eifrig bedient. "Accidental Soul" könnte auch von den Hives sein, sogar Supertramp ("The Chasers") oder Lennons Plastic Ono Band ("Going to Arizona") lassen sich wiederfinden. Trotzdem haben alle elf Songs eine eigene Note, was am Klavierspiel von Band-Lady Dyan Valdés liegt. Nicht schlecht.