Uni-Städte Jobber-Hauptstadt Köln
Über die Hälfte aller deutschen Studenten jobben neben dem Studium, doch gibt es große regionale Unterschiede bei der Erwerbsquote. Nach einer Erhebung des Deutschen Studentenwerks gehen in Köln prozentual die meisten Studierenden einem Nebenerwerb nach, 78 Prozent, gefolgt von Hamburg mit 76 Prozent. Weniger nötig haben das Geld anscheinend die Kommilitonen in Osnabrück oder Marburg: Hier liegt der Anteil nur bei 46 beziehungsweise 47 Prozent.
Das Jobben sei eine "Säule der Studienfinanzierung", auf die sich vor allem "Studierende aus der niedrigen oder mittleren Herkunftsgruppe" stützen müssten, sagt Rolf Dobischat, Präsident des Studentenwerks. Am weitesten verbreitet sind klassische Aushilfsjobs wie Kellnern, Taxifahren oder Sekretariatsarbeit. Jeder fünfte Jobber arbeitet als studentische Hilfskraft an der Uni.
Der durchschnittliche Stundenlohn für Studenten liegt bei neun Euro netto, im Schnitt beansprucht der Nebenjob neun Arbeitsstunden pro Woche.