Unis, FHs, Kliniken Hochschulen beschäftigen mehr Mitarbeiter
Das wissenschaftliche und künstlerische Personal an Deutschlands Hochschulen und Hochschulkliniken ist im vergangenen Jahr leicht aufgestockt worden. Die Zahl der Beschäftigten lag Ende 2016 bei 242.200 und damit 1,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.
Dabei gab es vor allem unter den Professoren nach wie vor deutlich mehr Männer als Frauen: Unter den insgesamt rund 46.700 Professoren lag der Frauenanteil bei gut 23 Prozent. Dies bedeutete im Vergleich zum Vorjahr einen minimalen Anstieg um 0,7 Prozentpunkte.
Die größte Gruppe des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals bildeten die 182.000 wissenschaftlichen Mitarbeiter. Der Frauenanteil unter ihnen lag bei 42 Prozent. Der Anteil der Frauen am gesamten wissenschaftlichen und künstlerischen Personal betrug 39 Prozent.
Wird das übrige Personal von Verwaltung bis Technik auch berücksichtigt, waren Ende 2016 an Hochschulen und Hochschulkliniken 689.300 Menschen beschäftigt. Das waren 4900 Angestellte oder 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Personal im nichtwissenschaftlichen Bereich stieg dabei um 1,8 Prozent auf 304.500. Der Frauenanteil lag in diesem Bereich mit 70 Prozent deutlich höher als beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal.