Alternativen zu den Google-Apps für Android - DER SPIEGEL
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Alternative Android-Apps Es muss nicht immer Google sein

Mit einem Android-Handy bekommt man auch viele Google-Apps geliefert. Wem die nicht gefallen, dem stehen viele interessante Alternativen zur Wahl.
Von Achim Barczok, Hannes A. Czerulla und Alexander Spier
Android-Maskottchen: Nicht jedem passt, was Google mitliefert
Android-Maskottchen: Nicht jedem passt, was Google mitliefert

Android-Maskottchen: Nicht jedem passt, was Google mitliefert

Foto: c't
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ein neues Android-Gerät ist in Sekunden einsatzbereit und mit fast allem ausgestattet, was man im Alltag benötigt. Allerdings klatschen viele Hersteller ihre überladenen Bedienoberflächen auf die Original-Oberfläche, Google greift persönliche Daten ab, und der Akku hält zu kurz. Glücklicherweise bietet Android viele Möglichkeiten, gegen solche Ärgernisse vorzugehen.

Eine davon ist, Googles Apps gegen alternative Angebote auszutauschen. Das vorinstallierte Portfolio von Google und den Smartphone-Herstellern stößt schnell an seine Grenzen. Google Maps beispielsweise funktioniert offline nur sehr eingeschränkt, die Kamera hat sehr wenig Einstellmöglichkeiten.

Im Google Play Store findet man schnell Ersatz für alle Google- und Hersteller-Apps. Der Funktionsumfang vieler Alternativen übersteigt den der vorinstallierten Programme. Manche sind auf Bereiche spezialisiert, die Android nicht bedient, oder von überflüssigem Beiwerk befreit. Die Auswahl ist gigantisch, weswegen wir Apps zusammengestellt haben, die allgemein zu empfehlen sind oder einmalige Features bieten.

Hat man einen Favoriten gefunden, braucht man die Google- und Hersteller-Apps meist nicht mehr. Allerdings lassen sie sich nicht ohne Weiteres deinstallieren. Um sie loszuwerden, gibt es zwei Möglichkeiten: Möchte man die Programme komplett löschen und den Speicherplatz freigeben, muss man das Gerät rooten, sich also vollen Schreib- und Lesezugriff auf es verschaffen, was gefährlich sein kann.

Einfacher ist es, die App zu deaktivieren. Dabei verschwindet das App-Icon, die Dateien bleiben aber vorhanden. Die entsprechende Option steht in den Einstellungen unter dem Menüpunkt Apps. Dort kann man auch die bereits installierten Updates und den Cache des jeweiligen Programms löschen, was ein bisschen Speicherplatz freigibt. Solange die Anwendung deaktiviert ist, kann man sie nicht nutzen. Überlegt man es sich anders, kann man das Programm jederzeit wieder aktivieren.

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Alternativprogramme: So ersetzen Sie Googles Android-Apps

Foto: c't

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, Gmail würde keine Konten fremder Anbieter unterstützen. In der aktuellen Version beherrscht die Software aber sowohl POP3 und IMAP als auch Exchange-Konten. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.